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Rockband Chip n‘ Steel eröffnete Homberger Weinfest

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Von: Claudia Brandau, Peter Zerhau

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Traten im Homberger Stadtpark auf: Die Band Chip’n Steel mit von links Frank Wimmel (Keyboard), Jürgen Bock (Bass), Frank Dittrich (Schlagzeug), Frontmann Michael Dippel, Sängerinnen Kathrin Roppel und Laura Jostes und Michael Washausen (Gitarre). Saxophonist Hugo Scholz hatte krankheitsbedingt absagen müssen.
Traten im Homberger Stadtpark auf: Die Band Chip’n Steel mit von links Frank Wimmel (Keyboard), Jürgen Bock (Bass), Frank Dittrich (Schlagzeug), Frontmann Michael Dippel, Sängerinnen Kathrin Roppel und Laura Jostes und Michael Washausen (Gitarre). Saxophonist Hugo Scholz hatte krankheitsbedingt absagen müssen. © Peter Zerhau

Es war ein grandioser Auftakt des Homberger Weinfestes, als am Mittwochabend die Homberger Rockband „Chip n‘ Steel“ auf die Bühne sprang und ein grandioses Joe Cocker Tribute-Konzert gab.

Homberg – Zwei Stunden lang hatte man das Gefühl, als habe man die Musiker um Frontmann Michael Dippel gerade vorige Woche das letzte Mal rocken sehen – dabei hatte die Band eine dreijährige coronabedingte Zwangspause einlegen müssen.

Und so hing der Begriff „Freude“ quasi in Großbuchstaben am orangefarbenen Abendhimmel, der sich über dem Homberger Stadtpark Alter Friedhof wölbte. „Ich habe mich schon den ganzen Tag aufs Konzert gefreut“, sagte eine Besucherin vor Veranstaltungsbeginn am Bierpilz.

Und damit war sie längst nicht die Einzige, die in bester Feierabsicht in den Starkpark gekommen war: „Ich könnte vor Freude gerade im Dreieck springen, so sehr freue ich mich, endlich wieder mit Chip n’ Steel auf der Bühne zu stehen, und dann auch noch bei einem Heimspiel hier in Homberg“, sagt ein überglücklicher Michael Dippel zu Konzertbeginn.

Weinfest: Euphorie bei den Homberger Rockern

Diese Euphorie übertrug sich 1:1 aufs Publikum. Das feierte die Homberger Lokalmatadoren mit donnerndem Applaus. Am Ende und vor allem bei Dippels legendärem Original-Joe-Cocker-Urschrei in „A little help from my friends“ war der Jubel riesig.

Es war damit ein Start in viele Feier-Tage: Nach der Disco-Party am gestrigen Donnerstag beginnt nun am heutigen Freitag ganz offiziell das Weinfest. Das veranstaltet zum ersten Mal der Homberger Apfelbaum-Event-Service, der die Organisation des Festes in diesem Jahr von der Stadt übernommen hatte.

Sprecher Andreas Hofmeier zeigte sich mit dem Auftakt am Mittwoch zufrieden: Rund 500 Gäste waren in den Stadtpark Alter Friedhof gekommen, um Chip ‘n Steel zu sehen, den Sommer und das Leben zu feiern. Es sei eine lauwarme Nacht mit heißer, aber friedlicher Stimmung gewesen, zieht Hofmeier Bilanz: Die begleitenden Sicherheitskräfte hätten keinen Fall gehabt, bei dem sie hätten eingreifen müssen.

Weinfest am Wochenende in Homberg

Auch die Winzer seien zufrieden mit dem Abend gewesen. Für die drei Weinerzeuger aus dem Rheingau war der Abend quasi ein Probelauf, denn ab heute beginnt offiziell das Homberger Weinfest, das bis einschließlich Sonntag dauert.

Los geht es heute und morgen ab 18 Uhr, am Sonntag ab 11 Uhr. Der Eintritt kostet sieben Euro, am Sonntag 5 Euro.

Kann man nur hoffen, dass es auch an den nächsten Tagen so wird wie am Mittwoch, als die Besucher spüren konnten, was Joe Cocker mit dem Song „Summer in the City“ gemeint hatte: Das Leben kann herrlich sein in der Stadt – vor allem in der Kleinstadt. Homberger wissen das längst. (Peter Zerhau und Claudia Brandau)

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