Bis ins Finale

RTL-Show Ninja Warrior: „Man hat nur einen einzigen Versuch“ - Homberger im Finale

Athlet Alexander Haidamak aus Homberg schwingt sich über ein Hinernis.
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Hat es ins Finale geschafft: Athlet Alexander Haidamak aus Homberg in der Vorrunde der RTL-Show Ninja Warrior.

Bei der RTL-Show „Ninja Warrior“ kämpfen Athleten in einem Hindernisparcours um den Sieg. Jetzt hat es ein junger Mann aus Homberg ins Finale geschafft.

  • Ein Mann aus Homberg nimmt bei der RTL-Show „Ninja Warrior“ teil.
  • Er kämpft sich bis ins Finale.
  • So schwer hatte er sich die Hindernisse nicht vorgestellt.

Homberg - Das Halbfinale war sein großes Ziel: Der Homberger Alexander Haidamak hat es bei der RTL-Show Ninja Warrior bis ins Finale geschafft. Um bis dorthin zu gelangen, maß er sich mit einigen der besten Ninja-Athleten aus ganz Deutschland, übersprang Wassergräben und hangelte sich an steilen Wänden entlang.

„Ich dachte am Anfang, wenn man ein bisschen fit ist, dann geht das irgendwie.“ Dass aber viel mehr als ein paar Muckis nötig sind, um die Hindernisse bei der RTL-Show zu bezwingen, hat Haidamak schnell gemerkt. „Ich weiß, dass ich Klimmzüge kann“, erzählt der Sportler, der unter anderem den Schwarzen Gürtel im Kickboxen besitzt. Was er aber wirklich drauf hat, habe er erst an den Hindernissen herausgefunden. Denn was man im Parcours neben Muskeln am meisten brauche, sei mentale Stärke und Reaktionsvermögen. Immer wieder gehe es darum, so schnell wie möglich neue Hindernisse, Abstände und benötigte Kraft neu zu beurteilen. „Das war absolutes Neuland.“

ShowNinja Warrior
SenderRTL
Erstausstrahlung09.07.2016

RTL-Show - Haidamak über Ninja Warrior: „So schwer hatte ich mir das nicht vorgestellt.“

Haidamak schwang sich und sprang über Hindernisse, die er nicht kannte. Es gebe zwar eine Einweisung im Parcours – aber keinen Testlauf für die Kandidaten, die vor den Dreharbeiten alle auf das Coronavirus getestet wurden. „Man hat nur einen einzigen Versuch“, erzählt der 29-Jährige, der sich in ungezählten Stunden auf die Teilnahme an der Show vorbereitet hatte. Dennoch: Die Hindernisse bei der RTL-Show haben es in sich. „So schwer hatte ich mir das nicht vorgestellt“, berichtet er.

Der Homberger kennt die Wettkampfatmosphäre – Boxen, Taekwondo, Wing Chun und Kickboxen stehen auf der langen Liste der Sportarten, die Haidamak ausübt. Sorgen um seine mentale Stärke machte er sich im Vorfeld deshalb nicht. „Trotzdem war ich nervös“, erzählt er. Er begegnete Athleten, die man nur aus dem Fernsehen kennt, das Wasser in den Becken spiegelte, die Wärme der Flammenwerfer war zu spüren. „Das raubt Energie.“ Und immer wieder schleiche sich der Gedanke in den Kopf, sich doch beeilen zu müssen, berichtet der Homberger.

Kollegen tauschen Schichten, damit er bei RTL-Show Ninja Warrior mitmachen kann

Dennoch ist es Haidamak, der wie alle anderen Athleten durch die Corona-Krise ohne Unterstützung anreisen musste, gelungen, in der Vorrunde den Buzzer zu drücken. Obwohl er an der Megawand, die nur einen Versuch zulässt, scheiterte, erklomm er die kleinere Wand beim ersten Versuch. „Das war mein Glück. Ich hatte nicht mitbekommen, dass ich dort nur einen Versuch habe, wenn ich an der Megawand scheitere“, sagt er.

Es brauche Training, um bei Ninja Warrior erfolgreich zu sein. Dass er nun im Finale bei der RTL-Show stehe, habe Haidamak der Unterstützung aus seinem Umfeld zu verdanken. Seine Frau habe die Teilnahme mitgetragen, Kollegen und Vorgesetzte hätten Schichten mit ihm getauscht und abgestimmt, damit er Freiraum zum Trainieren hatte. „Ohne sie wäre für mich keine gute Vorbereitung möglich gewesen.“ (Chantal Müller)

Video: RTL-Show - Der „Ninja Warrior“ aus Amberg

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