140.000 Euro Schaden 

Scheune brennt in Homberg-Mühlhausen nieder: keine Verletzten

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Es bleiben nur Trümmer: In Mühlhausen brannte am frühen Dienstagmorgen eine Scheune, auch ein nebenstehendes Haus (rechts) wurde beschädigt.

Homberg. Im Homberger Stadtteil Mühlhausen ist in der Nacht zu Dienstag eine Scheune abgebrannt. 

Wie die Polizei mitteilt, hatte ein Nachbar den Brand bemerkt und gegen 4.40 Uhr den Notruf abgesetzt. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden, allerdings entstand ein Sachschaden, den die Polizei auf 140 000 Euro schätzt. 

Die Kriminalpolizei nahm am Dienstagmorgen die Ermittlungen auf. Grund für das Feuer war ein technischer Defekt bei einem elektrischen Ladevorgang in der Werkstatt. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung haben sich nicht ergeben.

Die Feuerwehren aus Homberg, Mühlhausen, Berge, Lembach, Roppershain und Caßdorf waren mit vier Dutzend Einsatzkräften vor Ort, da ein Großbrand gemeldet war. Auch die Homberger Drehleiter war im Einsatz, so dass die Brandschützer die Flammen auch von oben bekämpfen konnten. Dennoch wurde ein angrenzender Anbau eines benachbarten Wohnhauses von den Flammen ergriffen: Im Dachstuhl des Gebäudes von Rolf Bickert klafft nun ein großes Loch, das Haus ist durch Rauch und Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen. 

Rolf Bickert hatte auch ganz zufällig das Feuer entdeckt: Als seine Frau am frühen Morgen von ihrer Runde als Zeitungsausträgerin zurück kam, war der 58-Jährige gerade auf dem Weg zur Mülltonne, berichtete er unserer Zeitung. Dabei bemerkte er einen Qualmgeruch. Auf der Suche nach der Ursache ging er um die Scheune herum und sah durch ein Fenster das Feuer in der Werkstatt. Das Feuer habe sich binnen kürzester Zeit stark ausgebreitet, berichtet er der HNA.

Es bleibt nichts von Wert: Alle in der Werkstatt gelagerten Maschinen wurden beim Brand zerstört.

Von der Werkstatt, in der Maschinen und Geräte gelagert waren, schlug das Feuer auf den Dachstuhl eines Anbaus am Hause Bickert über und beschädigte den Dachstuhl. In der Küche stand am Dienstagvormittag das Wasser, von der Decke tropfte das Wasser, die zur ehemaligen Werkstatt hin gelegenen Rollladen waren geschmolzen. Die Wehren hätten den Fokus auf die Rettung der nahe stehenden Wohngebäude gelegt, sagte ein Sprecher der Mühlhäuser Wehr: Das Feuer habe sich in einem stark verbauten und verwinkelten historischen Teil des Dorfes ereignet.

Für Hof-Eigentümer Dietmar Groß war der Brand ein Schock. Er hatte viele für den landwirtschaftlichen Betrieb notwendigen Geräte und Maschinen in der Werkstatt gelagert, die nun zerstört sind. Auf dem Dach der Scheune hatte sich eine Fotovoltaikanlage befunden, die durch das Feuer zerstört wurde, berichtet Groß. Auch Landrat Winfried Becker, Kreisbrandinspektor Torsten Hertel und Bürgermeister Nico Ritz waren vor Ort, da ein Großbrand gemeldet war.

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