Mario Schwedes und David Deget folgen

Spedition Rauter in Homberg hat eine neue Führung

Sie sind die neuen Chefs: Mario Schwedes und David Deget (von links) haben die Homberger Spedition Rauter von Martin Rauter übernommen.
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Sie sind die neuen Chefs: Mario Schwedes und David Deget (von links) haben die Homberger Spedition Rauter von Martin Rauter übernommen.

Homberg – Die Homberger Spedition Rauter hat eine neue Führung. Inhaber Martin Rauter hat das Unternehmen an seine beiden Mitarbeiter Mario Schwedes und David Deget übergeben.

Die beiden leitenden und langjährigen Mitarbeiter folgen auf den 56-Jährigen. Der hat zwar nun die Verantwortung abgegeben, bleibt aber dem Unternehmen dennoch weiter verbunden: Martin Rauter richtet sich zwar beruflich neu aus, aber er bleibt in der Logistikbranche und sogar in der Firmengruppe – und kann und wird deshalb auch künftig die Homberger Spedition weiter stärken.

Es ist also ein Ausstieg aus der Führung, aber kein Abschied vom Logistik-Unternehmen, das Rauter nach 26 Jahren an der Spitze zum 1. Juli an ein „junges Team mit einem ganz anderen Spirit“ übergeben hat, wie er es beschreibt.

David Deget (49) aus Fulda und Mario Schwedes (29) aus Morschen stehen für diesen Geist, der zum einen auf neue Ideen und zum anderen auf alte Werte setzt: Fairness und Respekt sollen weiter das Klima nach innen stärken, Verlässlichkeit und Transparenz auch künftig den Umgang mit den Kunden kennzeichnen.

Was nach großen Worten klingt, ist für den alten und die neuen Geschäftsführer seit langem selbstverständlicher Alltag: „Wir kennen es nicht anders“, sagt Mario Schwedes. Der Morschener kam nach Bankkaufmannslehre und Betriebswirtschaftsstudium vor sechs Jahren zur Spedition Rauter, sein Kollege, der Maschinenbauer und technische Betriebswirt David Deget aus Fulda, ist seit 15 Jahren im Haus.

Die beiden sind mit dem Betrieb bis ins Detail vertraut, kennen Zahlen, Technik, Fuhrpark und Abläufe – und natürlich auch die Mitarbeiter. „Sie sind unser wichtigstes Kapital“, sind sich Rauter, Schwedes und Deget völlig einig.

Jeder der rund 100 Angestellten, die für die Rauter Spedition hinter Lenkrädern und vor Computern sitzen und ein modernes Unternehmen steuern, sorge dafür, dass der Betrieb rund laufe, sagen Deget und Schwedes.

Vor allem ohne die Prokuristen Werner Thieme und Friedhelm Pretz sei die Erfolgsgeschichte des Unternehmens nicht denkbar gewesen, ergänzt Rauter. Er geht ohne Wehmut, dafür aber mit der Gewissheit, dass da zwei junge Nachfolger sind, die die Erfolgsgeschichte des Homberger Unternehmens weiter schreiben wollen. Zusammen mit den Mitarbeitern – die ja ihre neuen Chefs schon jahrelang als Kollegen kannten.

Was ändert sich für die Angestellten? „Nichts“, sagt David Deget. „Wir wollen die Arbeitsplätze erhalten, den Mitarbeitern weiter Planbarkeit und Sicherheit geben.“ Die Spedition Rauter hat sich also aus selbst heraus erneuert und verjüngt, die Führungsfrage für die nächsten Jahrzehnte beantwortet.

Das Unternehmen kann also mit neuen Perspektiven und Ideen das tun, was es seit Jahren tut: weiter Vollgas geben.

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