Stadt Homberg kauft Flächen des Solarparks zurück

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Immer wieder Thema im Homberger Stadtparlament: Der Solarpark auf dem ehemaligen Bundeswehr-Gelände (im Vordergrund).

Homberg. Die Stadt Homberg kauft die Flächen des Solarparks auf dem früheren Bundeswehrgelände von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) zurück. Kaufpreis: 422.000 Euro.

Das Parlament stimmte dem am Donnerstag mit großer Mehrheit zu. Die FWG und der fraktionslose Delf Schnappauf enthielten sich.

Schnappauf hatte Anzeige erstattet, weil seiner Meinung das Gelände unrechtmäßig als Konversionsfläche ausgewiesen wurde, was eine höhere Einspeisevergütung zur Folge hätte. Er habe Anzeige erstattet, weil die Voraussetzungen für eine Konversionsfläche nicht gegeben seien. „Da kann man nicht einfach im Sinne der Stadt wegschauen“, sagte Schnappauf.

Die Ermittlungen sind nach Angaben der Stadtverwaltung noch nicht abgeschlossen, Pachteinnahmen durch den Betreiber der Solaranlage gibt es bisher nicht.

Die Einnahmen hätte man dringend benötigt, Schnappauf argumentiere scheinheilig. Er rufe immer wieder zum Schaden der Stadt die Gerichtsbarkeit an, ereiferte sich Stefan Gerlach (SPD).

Die FWG sah sich in ihrer Position bestätigt, dass auf die Einschaltung der HLG hätte verzichtet werden sollen. Das habe unter anderem nur unnötige Provisionen für die HLG zur Folge gehabt, die nun entfallen könnten. Nicht nur beim Filetstück Solarpark, sonden auch bei anderen Projekten sollte es eine Rückübertragung geben, forderte Achim Jäger.

Den Wegfall von Verwaltungsgebühren an die HLG und künftig jährliche Pachteinnahmen von 75 000 Euro wertete Peter Dewald (CDU) als positive Effekt des Rückkaufs. Die Grünen hätten erhebliche Bedenken gegen das Konzept gehabt und lieber einen Bürgersolarpark gesehen, wie Klaus Bölling meinte. „Wir sollten jetzt aber sehen, dass endlich Geld in die Kasse kommt“, fügte er hinzu.

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