Ute Stork organisiert erste Hochzeitsmesse im Bürgerhaus Remsfeld

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Remsfeld/Homberg. Trauen wir uns. Das Motto der ersten Hochzeitsmesse im Bürgerhaus in Remsfeld könnte zugleich auch das Motto von Ute Stork sein.

Denn zum ersten Mal hat sie die Organisation einer Hochzeitsmesse in die Hand genommen. „Jede andere Stadt bietet eine Hochzeitsmesse, nur Homberg nicht", sagt Stork im HNA-Gespräch. Eine Hochzeitsmesse in Homberg wird es zwar in diesem Jahr auch nicht geben, dafür aber eine in Remsfeld. Am Sonntag werden dort im Bürgerhaus nicht nur Brautpaare (fast) alles finden, was sie für ihren ganz besonderen Tag benötigen.

„Die Homberger Stadthalle war zu teuer“, sagt Ute Stork, deshalb habe sie sich für den Veranstaltungsort in Remsfeld entschieden. „Um die Standgebühr für die Aussteller so gering wie möglich zu halten“, erklärt sie.

Sie sei schon bei vielen Modeschauen dabei gewesen, sagt Ute Stork, die mit ihrem Mann Uwe Zennerer in der Homberger Untergasse die Boutique „Fein raus“ betreibt dann. Doch die Organisation einer solchen Messe sei sehr aufwendig. „Vor allem auch, weil es mit vielen bürokratischen Dingen zu tun hat. Ich wusste nicht, was alles auf mich zu kommt.“ Gema-Gebühren und Brandschutzauflagen seien nur zwei Beispiele.

Schau mit Überraschung

Das alles zu organisieren habe viel Zeit geschluckt. Aber es habe sich gelohnt, betont sie. Denn 20 Aussteller - die meisten von ihnen aus Homberg - werden bei der Hochzeitsmesse dabei sein. „Wir haben alles, außer Torten, Tanzschule und Herrenmode im Angebot“, sagt Stork. Frisuren, Schmuck, Schuhe, Wein, Abend- und Brautkleider, Oldtimer, Reisen, Unterwäsche, Hochzeitstauben, Einladungskarten werden zu sehen sein.

Tanz, Frisuren und Feuer

Außerdem gibt es eine Tanzshow, eine Frisurenshow und eine Feuershow. Diese werden wohl ebenso zu den Höhepunkten zählen, wie die Modenschauen. „Die finden um 11 Uhr, um 13.30 Uhr und um 16 Uhr statt“, sagt Ute Stork. Und sie verspricht, dass es dabei auch Überraschungen geben wird. „Viel mehr werde ich nicht verraten“, sagt sie und lacht. Und noch etwas verrät sie: Die Trendfarbe bei den Brautkleidern sei Creme. „Sie eignet sich auch für viele blassere Hauttypen“, sagt Stork. Rot als Farbe für ein Brautkleid sei indes nicht mehr so gefragt, wie noch vor ein paar Jahren. Stattdessen habe es eine andere Farbe geschafft, die Bräute zu überzeugen. Welche das ist? „Das können die Besucher der Hochzeitsmesse erleben“, sagt Stork. Besonders beliebt seien als Materialien Tüll oder Spitze und dazu Glitzer, Perlen oder Federn. „Viele Bräute wollen an ihrem Hochzeitstag wie eine Prinzessin aussehen“, sagt Stork. Deshalb seien Tüll und Spitze so beliebt. Schon jetzt steht für Ute Stork fest, dass sie auch im nächsten Jahr eine Hochzeitsmesse organisieren will. Dann vielleicht in der Homberger Stadthalle. Trauen würde sie sich jedenfalls.

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