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Straße in Allmuthshausen nach acht Monaten Bauzeit wieder frei

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Von: Christine Thiery

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Blick auf die sanierte Straße: Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau, Iris Bernstein von Hessen Mobil, Holger Iber, Björn Bauer, Martin Rüster, Igor Schreiner und Ortsvorsteher Holger Allmeroth.
Blick auf die sanierte Straße: Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau, Iris Bernstein von Hessen Mobil, Holger Iber, Björn Bauer, Martin Rüster, Igor Schreiner und Ortsvorsteher Holger Allmeroth. © Christine Thiery

Ab heute gilt wieder freie Fahrt für alle die durch Allmuthshausen fahren wollen. Die Ortsdurchfahrt, die nun ein Dreivierteljahr saniert wurde, ist nun wieder befahrbar. Die großräumigen Umleitungen sind aufgehoben.

Allmuthshausen – Damit haben die Allmuthshäuser nun nach acht Monaten Bauzeit endlich eine schöne Straße, sagte Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau. Die Grundstraße wurde auf etwa 650 Metern von Grund auf saniert, Kanal und Zuleitungen wurden verlegt. In der Ortsmitte gibt es nun zwei neue Bushaltestellen am Dorfgemeinschaftshaus. „Der Vorgarten des DGH soll im Zuge der Bauarbeiten demnächst auch neu gestaltet werden“, sagte Ortsvorsteher Holger Allmeroth. „Wir freuen uns sehr über die neue Straße.“ Für die Anwohner werde jetzt wieder eine ruhige Zeit anbrechen, die vielen Schleichwege, die von Ortskundigen genutzt wurden, werden entlastet.

Die Erneuerung stand zehn Jahre lang auf der Agenda. Bereits in den 1960er-Jahren wurden erste Sanierungen angestrebt. In den vergangenen Jahren konnte man nur von einer Buckelpiste sprechen, die durch den Ort führte. Eine Sanierung sei dringend nötig gewesen, sagte Thurau.

Die Bauzeit hatte sich dann aber auch coronabedingt verzögert. Der erste Bauabschnitt wurde bereits im September freigegeben. Eigentlich sollte das Bauvorhaben bereits zum Jahreswechsel beendet sein. Die Kosten für den Ausbau betrugen eine Million Euro, zwei Drittel davon zahlt Hessen Mobil. Das Land gibt noch einmal 130 000 Euro dazu, den Rest trägt die Stadt Homberg. In der Ortsmitte verjüngt sich die Straße auf einem kleinen Abschnitt von etwa 20 Metern, Gegenverkehr muss warten. Die Autos, die von Hülsa her in Richtung Homberg fahren, müssten dann dem Gegenverkehr die Vorfahrt gewähren und halten. Das sei baulich nötig gewesen und könne zur Geschwindigkeitsreduzierung beitragen. Insgesamt hat die Fahrbahn eine Breite von sechs Metern und der Bürgersteig ist 1,5 Meter breit. (Christine Thiery)

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