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Strick- und Häkeltreff ist ein neues Angebot im Machwerk in Homberg

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Von: Lea Beckmann

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Meike Lohbeck bietet im Machwerk einen Strick- und Häkeltreff an.
Meike Lohbeck bietet im Machwerk einen Strick- und Häkeltreff an. © Lea Beckmann

„Das Stricken hat während der Corona-Pandemie ein Comeback erlebt“, sagt Meike Lohbeck. Die 50-Jährige strickt seit ungefähr 40 Jahren.

Homberg – „Ich habe es von meiner Mutter gelernt und meine Oma saß früher immer mit Strickzeug in der Küche“, sagt sie. Lohbeck bereitet das Stricken viel Freude, aber es habe auch etwas Meditierendes und Entspannendes. Und das möchte sie gerne mit anderen Strick-Fans teilen. Daher bietet sie ab Montag, 9. Januar, einen offenen Strick- und Häkeltreff im Machwerk in der Homberger Untergasse an.

Die Sozialpädagogin, die im Psychosozialen Zentrum in Homberg arbeitet, hat den Treff für abends angesetzt, da wie sie auch die meisten Teilnehmer berufstätig sind. „Natürlich sind auch Anfänger herzlich willkommen“, sagt sie. Lohbeck macht deutlich, dass es kein Kurs sein wird, sondern ein Treff und Austausch. „Beim Stricken lernt man nie aus, auch ich nicht“, sagt sie. Die 50-Jährige wünscht sich, dass jeder etwas von jedem lernen kann.

Meike Lohbeck stellt Stricknadeln zur Verfügung

Lohbeck stellt für den Treff auch Wolle zur Verfügung. „Ich habe von einem Wollhandel B-Ware kostenlos bekommen – das ist die Wolle, wo der Wollknäuel nicht die korrekte Grammzahl hat oder wo kleine Flecken auf dem Stoff sind“, sagt Lohbeck. Und von dem Homberger Wollliebhaber Benjamin Altmann hat sie auch Wolle zur Verfügung gestellt bekommen. „Ich achte schon darauf, dass bei der Herstellung das Tierwohl berücksichtigt und das fair sowie nachhaltig produziert wurde“, sagt sie. Auch ein paar Stricknadeln stehen den Teilnehmern zur Verfügung. „Aber wer Strickwerkzeug zu Hause hat, soll das gerne mitbringen“, betont Lohbeck.

Die 50-Jährige wohnt seit fast vier Monaten in Homberg. Sie kommt aus dem Taunus. Wegen ihres Lebensgefährten hat Lohbeck ihren Lebensmittelpunkt nun aber nach Homberg verlegt. „Ich habe mir gleich die Frage gestellt, was will ich machen, wenn ich dann hier bin“, erklärt sie. Und da Stricken ihre große Leidenschaft ist, war es für sie schnell klar, was es werden wird. Es ist allerdings ein Strick- und Häkeltreff. „Ich kann zwar nicht wirklich gut häkeln, aber auch die Häkelliebhaber sind bei dem Treff gern gesehen.“

Die goldene Regel: Geduld haben

Meike Lohbeck nennt den Treff „Nadelspiele“. „Bei Socken zum Beispiel strickt man mit fünf Nadeln in einer Runde – das sieht aus wie ein Nadelspiel“, sagt sie. Für den Auftakt des Treffs ist zu dem Thema auch ein Workshop geplant. Für Anfänger sei Sockenstricken aber erst einmal zu schwierig. „Zunächst muss gelernt werden, wie man eine Masche auf die Nadel bekommt“, erklärt sie. Für den Anfang könne man Topflappen stricken, die würde man mit wenig Übung auch an zwei Abenden fertig bekommen. Doch eine goldene Regel gibt Lohbeck noch mit: Geduld haben. „Denn wie es so schön heißt, Übung macht den Meister.“

Strick- und Häkeltreff: Jeden Montag von 19 bis 21 Uhr im Machwerk, Untergasse 6 in Homberg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Lea Beckmann)

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