Finalist beim Großen Preis des Mittelstandes

Teamarbeit ist alles: Ehring erhält Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung

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Ausgezeichneter Betrieb: Der Homberger Markenmöbelhersteller Ehring-Möbel hat für seine gute Arbeit den Finalisten-Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung erhalten. Von links die Tischler Adrian Dölling aus Rengshausen, Herbert Klaus aus Homberg, Geschäftsführer Ralf Ehring und Patrick Müller aus Gebersdorf. 

Homberg. Es zahlt sich aus, seinen eigenen Weg zu gehen: Diese Erfahrung macht gerade wieder Ralf Ehring, Geschäftsführer der Homberger Ehring GmbH. Der Homberger Hersteller von Markenmöbeln hat in Würzburg den Finalistenpreis der Oskar-Patzelt-Stiftung erhalten.

Es war bereits das zweite Mal, dass die Firma Ehring-Möbel ins Rennen um den Großen Preis des Mittelstandes gegangen war. Bereits 2014 war er nominiert worden - auch das, sagt Ralf Ehring, sei eine große Würdigung der Arbeit gewesen, die sein Team leiste.

In diesem Jahr aber kam ein noch größerer Erfolg: Von den insgesamt 5000 vorgeschlagenen Unternehmen aus ganz Deutschland stammten 530 aus Hessen. Ehring-Möbel gehört zu den fünften Finalisten.

Für Ralf Ehring ist das eine riesige Würdigung seiner Arbeit. Beziehungsweise nicht nur seiner Arbeit, sondern die seines gesamten Teams: „Weder ich noch der beste Mitarbeiter könnten alles im Alleingang meistern - das können wir nur gemeinsam.“

Der Preis stellt eine große Anerkennung für Ideen, das Schaffen und Sichern von Arbeitsplätzen und das Engagement in der Region aus. Der 49-Jährige weiß das Lob durchaus zu würdigen. Aber dass er etwas ganz Besonderes leisten würde - das empfindet er nicht so. „Wir machen eigentlich einfach nur unsere Arbeit.“

Diese Arbeit wird von 70 Mitarbeitern erledigt, fast alle sind Schreiner, die die Möbel mit Präzisionsmaschinen fertigen. Ralf Ehring aber setzt nicht nur auf Know-how und Technik, sondern auch aufs Gemeinschaftsgefühl. Neben dem Grundlohn gibt es ein mehrstufiges Entlohnungssystem, eine Gemeinschaftsprämie, eine Ehring-Card, eine Art Guthaben-Karte. All das soll dazu beitragen, das zu entwickeln, was Ralf Ehring so wichtig ist, den Teamgeist. „Nur wenn sich die Mitarbeiter einbringen können, können sie auch den Betrieb vorwärts bringen“, sagt Ehring.

So falsch kann er damit nicht liegen. Der Erfolg des Unternehmens und der Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung sind gleich zwei schlagende Beweise dafür.

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