Über Homberg im Gespräch: Versammlung soll Beteiligung der Bürger anregen

Informationen und Ideen: Darum soll es am Mittwoch bei der Bürgerversammlung in der Homberger Stadthalle gehen. Egal ob Innenstadtentwicklung oder Finanzen der Stadt, es soll über alles gesprochen werden können. Fotos: Archiv

Homberg. Es gibt viele Projekte, die die Stadt Homberg in nächster Zeit angehen will und es gibt auch einige Themen, die umstritten sind. Die Chance, sich über die aktuelle Situation und die Pläne zu informieren, bekommen die Homberger am Mittwoch, 29. Oktober, in der Stadthalle.

Denn dann wollen Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Fachleute aus der Verwaltung und auch Mitarbeiter der Hessischen Landgesellschaft (HLG) bei einer Bürgerversammlung die Fragen der Menschen aus der Kernstadt und den Ortsteilen beantworten - und informieren.

„Es ist mir wichtig, dass ich, die Verwaltung und auch die HLG mit den Menschen ins Gespräch kommen“, sagt Ritz auf HNA-Anfrage. Dabei soll es sich nicht um eine einmalige Angelegenheit handeln. „Es soll künftig einmal im Jahr eine Bürgerversammlung geben, sagt Ritz. „Und das nicht nur einmal, weil ich das in meiner Antrittsrede angekündigt habe“, betont er. Es gehe ihm vielmehr darum, auch von den Ideen und dem Wissen der Homberger zu profitieren. „Es soll nicht das Ende, sondern ein Anfang sein.“

Zum Auftakt soll es am Mittwoch einen Rundumschlag an Informationen geben. Die Teilnehmer können an verschiedenen Tischgruppen in der Stadthalle mit den Fachleuten sprechen. Innenstadtentwicklung, Dorferneuerung, Kasernengelände, Stromtrasse Südlink, die finanzielle Situation der Stadt und viele Dinge mehr könnten angesprochen werden.

Termin:  Bürgerversammlung in der Homberger Stadthalle, Mittwoch, 29. Oktober, 20 Uhr.

In der Folge gehe es darum, gemeinsam und zielgerichtet über einzelne Themen zu sprechen. „Ich erhoffe mir, dass es gelingt, die Leute mitzunehmen“, sagt Ritz. In der Vergangenheit sei das zu kurz gekommen. Genau das sei auch eines der großen Probleme der Stadt, bilanziert er. „Es ist eine große Herausforderung, die Menschen wieder für Homberg zu begeistern.“ Und das obwohl die Situation der Stadt schwierig sei.

Damit das gelingt, müsse man es zunächst schaffen, die Menschen so zu erreichen, dass sie am Mittwoch in die Stadthalle kommen. Denn nur wer ausreichend beteiligt werde und informiert sei, könne auch mitreden und habe dann vielleicht auch die eine oder andere Idee, die die Stadt voranbringe. „Da setze ich stark drauf“, sagt Ritz. Ein positives Beispiel sei die aktuelle Diskussion in den Stadtteilen, um mögliche Trägerschaften für die Dorfgemeinschaftshäuser. „Da kommt viel von den Menschen zurück. Ich bin mir ganz sicher, dass wir dabei zu guten Ergebnissen kommen werden.

Von Maja Yüce

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