Umbau der Burgbergstube im Homberg ist fertig 

Hell und freundlich: Durch den Anbau wurde auch der Gasttraum der Burgbergstube umgestaltet. Wirt Fred Köhler freut sich über die neue Theke. Foto: Müller

Homberg. Nach elf Monaten Bauzeit ist ein Anbau entstanden, den Wirt Fred Köhler nun unter anderem als Lagerraum nutzen möchte.

Zudem wurden die Toiletten saniert. Im Frühjahr sollen Außenbereich und Wintergarten auf ein Niveau angehoben werden, damit auch Rollstuhlfahrer dort bequem sitzen können.

In dem zweistöckigen Anbau ist nun direkt neben der Küche ein Spül- und Kühlraum untergebracht. Das bietet Köhler mehr Platz zum Kochen: „Vorher hatte ich nur eine kleine Fläche, um Speisen anzurichten, weil die Spüle auch noch in der Küche stand.“ Jetzt hat er eine große Arbeitsfläche, die ihm die Bewirtung von größeren Gruppen erleichtert. Eine zusätzliche Tür sorgt für eine einfachere Anlieferung der Waren.

Neben der Umgestaltung des Gastraums, der nun freundlicher und heller wirkt, wurden auch die Toiletten saniert. Eine behindertengerechte ist komplett neu entstanden. „Die Leitungen waren so marode, dass wir alles komplett entkernen mussten“, sagt Architekt Volker Elsasser. Dort sei darauf geachtet worden, neues mit altem zu kombinieren, sagt Elsasser.

So wurden Mauerwerk und Dachbalken erhalten und setzen sich von den weißen Fliesen ab. Auch für das Personal gibt es eine Erleichertung: Direkt neben der Theke wurde eine Tür eingebaut, die Gastraum und Innenhof verbindet.

Anbau und Sanierung seien nötig gewesen, damit der Burgberg auch weiterhin zu den besten Sehenswürdigkeiten in der Region zählen könne, sagt Bürgermeister Nico Ritz. Immerhin kämen etwas mehr als 15 000 Besucher jedes Jahr auf den Burgberg, sagt Alfred Uloth von der Burgberggemeinde. Außerdem habe sich der Burgberg als toller Ort zum Heiraten entwickelt. Das solle weiter gefördert werden, sagt Ritz. „Wir können nur dann eine Rolle spielen, wenn wir eine funktionierende Gastronomie und Infrastruktur haben.“

Der Bau sei bewusst nicht im Fachwerkstil umgesetzt worden, sagt Elsasser. So sei erkennbar, wie sich der Burgberg weiterentwickelt habe. Die Arbeiten haben insgesamt 240.000 Euro gekostet, 152.000 Euro davon stammen aus Leader-Fördermitteln, 88.000 Euro muss die Stadt selbst tragen.
• Öffnungszeiten: November bis April mittwochs und donnerstags 16 bis 22 Uhr, freitags und samstags von 12 bis 22 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 19 Uhr.

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