Wenn im Stadtpark Stimmung ist

Tausende kamen bei tollem Wetter zum Homberger Weinfest

Rockte wie der King: Elvis Young, das Presley-Double, auf der Weinfest-Bühne.

Homberg. Superwetter und Bombenstimmung: Das Weinfest in Homberg, das es seit 2008 gibt, lockte am Wochenende viele Besucher aus nah und fern an.

Rund 2000 Feiernde tummelten sich bereits am ersten Abend des Festes auf dem Gelände. Noch mehr waren es am Samstag, die auf dem Gelände des alten Friedhofs in der Innenstadt zusammen gekommen waren.

Der erstmals verlangte Eintritt von drei Euro pro Person und Abend störte keinen. Im Gegenteil: „Der Preis ist gerechtfertigt“, meinten unter anderem Philipp Specht und Marcel Pagin. „Das Weinfest ist ein Highlight in Homberg“, ergänzten sie.

Und so genossen die beiden, so wie viele andere Besucher, zum wiederholten Mal die besondere Atmosphäre unter den alten Bäumen. Eine positive Resonanz für die Veranstalter und Organisatoren des Weinfestes, das in den vergangenen Jahren jeweils um die 6000 Euro Miese eingefahren habe, so die Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Heike Ohnstedt.

Neben dem Flair des Veranstaltungsortes und der passenden Musik von Elvis-Double Elvis Young, Rock und Pop mit der Band No Limits und Schlager-, Pop-, Volksmusik und vielen Evergreens des Schreckschuss-Showtheaters, bei der mitgesungen, mitgeklatscht und geschunkelt wurde, gab es natürlich viele gute Weine zu probieren.

Mit verschiedenen Köstlichkeiten aus hellen und dunklen Trauben von trockenem Silvaner über halbtrockenen Riesling und lieblichen Kerner bis hin zu feinherbem Burgunder wartete unter anderem Winzer Klaus Jürgen Schmitt vom Weingut Tannenhof aus Geisenheim-Marienthal auf. Da schaute der ein oder andere Genießer auch gerne einmal etwas tiefer ins Glas.

Drei Tage volles Haus beim Weinfest in Homberg

Gute Stimmung unter den Besuchern des Homberger Weinfestes herrschte in jedem Fall, und das bis in die schönen Sommernächte hinein. Nicht nur die Musiker stiegen zeitweise auf Tische und Bänke. Auch das Publikum wurde mitunter zum Tanzen vor die Bühne gelockt. Wer nicht rechtzeitig da war, hatte Mühe, überhaupt einen Sitzplatz oder eine freie Stelle an den Stehtischen um die Weinstände zu bekommen.

Das Fest klang am Sonntagn mit dem Familiennachmittag aus und verzeichnet für die Stadt und das Stadtmarkting einen vollen Erfolg. Die Zeiten, in denen die Veranstaltung ein Verlustgeschäft bedeutete, dürften damit hoffentlich vom Tisch sein.

Von Christl Eberlein

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.