Wildpark bleibt aufgrund von Arbeiten am Gehege geschlossen 

Entlaufener Wolf aus dem Wildpark Knüll: So soll er nun geschnappt werden

Im Wildpark Knüll leben nun noch acht Wölfe.
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Im Wildpark Knüll leben nun noch acht Wölfe.

Tagelang war unklar, wo sich der Wolf befindet, der am 20. Januar aus dem Wildpark Knüll ausgebrochen ist. Nach einigen Sichtungen kann die Suche nun konkreter organisiert werden.

Durch zahlreiche Sichtungen konnte ein Bewegungsprofil des Tiers erstellt werden, das mit einem zweiten ausgebrochen war. Anhand dessen wird ein sogenannter Luderplatz eingerichtet. Der Wildpark wird allerdings für Besucher geschlossen bleiben, bis die Arbeiten am Wolfsgehege abgeschlossen sind, teilt der Landkreis mit.

An dem Luderplatz, einem Ort „mit jagdlicher Einrichtung zum Anlocken von fleischfressenden Tieren“, werden Kameras mit Bewegungsmeldern installiert. Die Kameras sollen automatisch eine Nachricht senden, wenn sie ausgelöst werden. So hofft der Landkreis, den Wolf zu finden und einen Betäubungsschuss auf ihn abgeben zu können. Ein Schuss, der den Wolf tötet, sei nicht vorgesehen. Der genaue Ort des Luderplatzes wird nicht bekannt gegeben, um den Wolf nicht zu vertreiben.

Im Wildpark wird das Wolfsgehege derzeit mit Doppelstahlmatten verstärkt, teilt der Landkreis mit. „Der verwendete Stahl ist so stark, dass ein erneutes Durchbrechen unmöglich sein soll“, heißt es weiter. Damit werde das Gehege besser gesichert sein als in anderen Wildparks. Inzwischen habe der Landkreis Kontakt mit Gutachtern des Tüv-Rheinland, um die Anlage von externen Fachleuten überprüfen zu lassen. Eine Antwort stehe noch aus.

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