Einrichtung bleibt noch geschlossen

Entlaufener Wolf im Schwalm-Eder-Kreis: Wildpark Knüll will Tier Falle stellen

Wölfe im Wildpark KnüllFoto: Chantal Müller
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Der aus dem Wildpark Knüll entlaufene Wolf hat den für ihn eingerichteten und mit Kameras überwachten Luderplatz noch nicht angenommen. Das teilt der Landkreis mit.

Der Wildpark wisse inzwischen zwar, in welcher Region sich der Wolf aufhält. Die genaue Stelle des Luderplatzes wird aber nicht bekannt gegeben, um den Wolf nicht aufzuscheuchen.

Außerdem sollen spezielle Wolfsfallen angeschafft werden, mit denen das Tier lebend gefangen werden könnte. Die Kosten für diese würden derzeit geprüft.

Die Sicherungsarbeiten am Wolfs- und Bärengehege gehen aber gut voran, teilt der Schwalm-Eder-Kreis mit. Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich rechnet damit, dass die Arbeiten im Laufe der Woche abgeschlossen werden.

Lesen Sie auch: Wölfe im Wildpark Knüll entkommen - Ein Tier getötet, wo ist das andere?

Wildpark Knüll: Videoüberwachung für Wölfe auch nachts

Auch für die geplante Videoüberwachung im Gehege sei inzwischen ein konkretes Angebot angefordert worden. Die verbliebenen acht Wölfe sollen auch nachts per Video beobachtet werden. Der Wildpark bleibt noch für Besucher geschlossen. Wer den Wolf sieht, soll die Sichtungen auch weiterhin melden.

Außerdem rät der Landkreis zur Vorsicht. Hunde sollen an der Leine geführt werden, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. Für Menschen sei die Gefahr relativ gering, da es sich um scheue Tiere handele.

Hinweise bitte an den Wildpark unter der Tel. 05681/2815, und alle Polizeidienststellen.

Die ersten Überlegungen, wie man den Wolf schnappen könnte gab es schon. In diesem Artikel lesen Sie die ursprüngliche Planung: Entlaufener Wolf aus dem Wildpark Knüll - So soll er nun geschnappt werden

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