Start im Sommer 2022

Montessori-Schule für Homberg

Lehrerin Julia Walker.
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Lehrerin Julia Walker plant für Homberg eine Montessori-Schule.

Ein Team um die Lehrerin Julia Walker arbeitet derzeit daran, eine Grund- und Gesamtschule in der Homberg zu gründen. Deren Konzept soll auf der Montessori-Pädagogik basieren.

Homberg – In Homberg entsteht ein alternatives Schulsystem: Ein Team um die Lehrerin Julia Walker arbeitet derzeit daran, eine Grund- und Gesamtschule in der Kreisstadt zu gründen. Schwerpunkte der Arbeit an der Schule, die von maximal 80 Schülern besucht werden kann, ist die Montessori-Pädagogik. Starten soll der Unterricht im Sommer 2022. Der Anmeldeprozess läuft bereits.

„Wir wünschen uns eine Alternative zum Regelschulsystem“, sagt Julia Walker, die das Projekt initiiert hat. Sie stellt aber klar: „Wir wollen keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung schaffen.“ Eine freie Schule fehle im Schwalm-Eder-Kreis. Die nächste Montessori-Schule befindet sich in Kassel.

Und die Anmeldezahlen scheinen der Lehrerin recht zu geben. Die 1. Klasse sei bereits mehr als voll. Für Quereinsteiger ab der 2. Klasse gebe es noch Kapazitäten. Das Einzugsgebiet erstrecke sich bereits bis nach Bad Wildungen und Melsungen.

Montessori-Schule für Homberg: Jahrgangsübergreifender Unterricht

Die Montessori-Schule Homberg wird mit zwei Lerngruppen starten, es wird jahrgangsübergreifend unterrichtet. Das heißt: Die Klassen 1 bis 3, 4 bis 6 und 7 bis 10 lernen miteinander. Jeder Jahrgang soll acht Schüler umfassen, pro Gruppe sind 25 Schüler geplant, die von zwei Lernbegleitern unterstützt werden, erklärt Walker.

Der Fokus liege auf dem gemeinsamen Lernen: „Kinder lernen voneinander und miteinander.“ Zum Start werden jedoch zunächst die Klassen 1 bis 5 beschult. „Wir steigen nicht voll ein“, sagt Walker.

Da die gewählte Schulform einer Grund- und integrierten Gesamtschule entspreche, könnten Kinder einen Haupt- und Realschulabschluss erlangen, einem Wechsel in die gymnasiale Oberstufe stehe ebenfalls nichts im Weg. Dass die Bildungsstandards eingehalten werden, sei gewährleistet, so die Lehrerin.

Bis zum Sommer dieses Jahres muss das Team dem Schulamt ein fertiges Konzept vorlegen, um als Schule zugelassen zu werden. Bis dahin liegt noch eine Menge Arbeit vor ihm.

Montessori-Schule für Homberg: Alternative zum Regelschulsystem

„Wir wünschen uns eine Alternative zum Regelschulsystem“, sagt Julia Walker, die das Projekt initiiert hat. Sie stellt aber klar: „Wir wollen keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung schaffen.“ Eine freie Schule fehle im Schwalm-Eder-Kreis.

Die nächste Montessori-Schule befindet sich in Kassel. Und die Anmeldezahlen scheinen der Lehrerin recht zu geben. Die 1. Klasse sei bereits mehr als voll. Für Quereinsteiger ab der 2. Klasse gebe es noch Kapazitäten. Das Einzugsgebiet erstrecke sich bereits bis nach Bad Wildungen und Melsungen.

Die Montessori-Schule Homberg wird mit zwei Lerngruppen starten, es wird jahrgangsübergreifend unterrichtet. Das heißt: die Klassen 1 bis 3, 4 bis 6 und 7 bis 10 lernen miteinander. Jeder Jahrgang soll acht Schüler umfassen, pro Gruppe sind 25 Schüler geplant, die von zwei Lernbegleitern unterstützt werden, erklärt Walker.

Montessori-Schule für Homberg: Besonderes Raumkonzept

Das Raumkonzept ist ebenfalls ein anderes als an Regelschulen. Der Fokus liege dabei auf dem gemeinsamen Lernen: „Kinder lernen voneinander und miteinander.“ Zum Start werden jedoch zunächst die Klassen 1 bis 5 beschult. „Wir steigen nicht voll ein“, sagt Walker.

Da die gewählte Schulform einer Grund- und integrierten Gesamtschule entspreche, könnten Kinder einen Haupt- und Realschulabschluss erlangen, einem Wechsel in die gymnasiale Oberstufe stehe ebenfalls nichts im Weg. Dass die Bildungsstandards eingehalten werden, sei gewährleistet, so die Lehrerin.

Bis zum Sommer dieses Jahres muss das Team dem Schulamt ein fertiges Konzept vorlegen, um als Schule zugelassen zu werden. Bis dahin liegt noch eine Menge Arbeit vor ihm. (Chantal Müller)

Infos und Interessenbekundungen: montessori-homberg-efze.de

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