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Schüler trainieren mit Handball-Profi

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Von: Christina Zapf

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Der Torwart der Handball-Nationalmannschaft und Profi der HSG Wetzlar, Till Klimpke (Mitte hinten) trainierte mit Schülern der Stellbergschule in Homberg. Der Homberger Handball-Club begleitete die Aktion.
Der Torwart der Handball-Nationalmannschaft und Profi der HSG Wetzlar, Till Klimpke (Mitte hinten) trainierte mit Schülern der Stellbergschule in Homberg. Der Homberger Handball-Club begleitete die Aktion. © Christina Zapf

So einen prominenten Gast empfangen die Schüler der Stellbergschule nicht alle Tage. Der Torwart der Handball-Nationalmannschaft Till Klimpke kam für ein Star-Training vorbei.

Homberg – So einen prominenten Gast empfangen die Schüler der Stellbergschule nicht alle Tage. Der Torwart der Handball-Nationalmannschaft Till Klimpke kam für ein Star-Training vorbei.

So einen prominenten Gast empfangen die Schüler der Stellbergschule nicht alle Tage. Der Torwart der Handball-Nationalmannschaft Till Klimpke kam für ein Star-Training vorbei.

29 Schüler der Klassen 3 und 4 nahmen daran teil. Welche Jungen und Mädchen mit Till Klimpke trainieren und ihm danach noch Fragen stellen durften, hatten die Sportlehrer entschieden, berichtet Monika Thielmann, Leiterin des Fachbereichs Sport an der Stellbergschule.

Wie lange dauert ein Spiel? Was machst du in deiner Freizeit? Ist es gut, so groß zu sein, wenn man im Tor steht? Diese und weitere Fragen stellten die Homberger Grundschüler dem Handball-Profi der HSG Wetzlar. So erfuhren sie, dass der 24-Jährige seit rund einem Jahr einen Hund hat und mussten mit Erstaunen feststellen, dass Till Klimpke mitunter bis zu sechs Stunden täglich mit Handball verbringt. Acht Trainingseinheiten pro Woche, dazu noch ein bis zwei Spiele bestimmen sein Leben. Ein Tag pro Woche hat der Handball-Profi frei.

Homberger Schüler trainieren mit Handball-Nationaltorwart Till Klimpke

Offensichtlich hatte Klimpke die Kinder nach rund zwei Stunden gemeinsam verbrachter Zeit tief beeindruckt, denn ein Autogramm von ihm wollten alle haben. Danach ging es weiter mit einem Parcours-Training für alle dritten Klassen.

„Es macht Spaß“, sagt der 1,98 Meter große Handballprofi, der zum ersten Mal am Star-Training des Deutschen Handballbundes (DHB) teilgenommen hat. Für seinen Verein habe er aber schon öfter mit Schülern trainiert. „Man merkt, wie die Kinder sich bemühen.“ Die Schüler der Stellbergschule hätten sich begeistert an Ballkoordinations- und Passübungen beteiligt.

„Ich hoffe, es macht den Handballsport populärer, wenn Vorbilder an die Schulen kommen“, sagt Klimpke über das Star-Training. Die Stellbergschule hatte sich gemeinsam mit dem Homberger Handball-Club für das „AOK-Star-Training“, einem bundesweiten Projekt des Deutschen Handballbundes und der AOK, beworben. Mit dem Projekt wollen die beiden Partner Kinder für mehr Bewegung und regelmäßigen Sport im Verein begeistern. 1200 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich um ein Star-Training bemüht. Deshalb ist Schulleiterin Birgit Kieburg besonders froh, dass die Stellbergschule als eine von zwölf dafür ausgewählt wurde.

Aktive und ehemalige Handballprofis, Nationalspieler sowie Welt- und Europameister gestalten in Kooperation mit den Landesverbänden und den ortsansässigen Vereinen ein Handball-Schnuppertraining. Danach beantworten sie Fragen und geben Autogramme. (Christina Zapf)

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