Einsatz dauerte mehrere Stunden

Homberger Feuerwehr löscht Brand in Kompostierungsanlage

Ein Feuerwehrfahrzeug steht auf dem Hof einer Kompostierungsanlage. Im Hintergrund brennt ein Komposthaufen.
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In Homberg hat die Feuerwehr über mehrere Stunden einen brennenden Komposthaufen gelöscht.

In der Nacht zu Mittwoch ist es auf dem Gelände der Kompostierungsanlage in Homberg zu einem Brand gekommen. Über 30 Feuerwehrleute kämpften über Stunden gegen die Flammen.

Ein Brand in einer Kompostierungsanlage an der Ludwig-Erhard-Straße hat die Feuerwehren aus Homberg und Rodemann in der Nacht zu Mittwoch über mehrere Stunden beschäftigt. Laut Polizei soll sich ein Komposthaufen mit einer Fläche von rund zehn mal 20 Metern gegen 3.20 Uhr selbst entzündet haben. Insgesamt 37 Einsatzkräfte kämpften vor Ort gegen die Flammen. Die Feuerwehrleute aus Rodemann unterstützten den Einsatz mit einer Beleuchtungseinheit und bei der Absicherung des Brandes.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig und dauerten bis in den Mittwochvormittag an, teilte Stadtbrandinspektor Jörg Rohde mit. Der Schwelbrand sei immer wieder aufgeflammt, teilweise schlugen Stichflammen in die Höhe. Nach Angaben des Feuerwehrmannes konnte die Wehr ein Überspringen auf eine Fotovoltaikanlage verhindern.

Feuerwehreinsatz in Homberg: Brennender Komposthaufen auseinandergezogen

Der circa fünf Meter hohe Komposthaufen wurde zunächst abgelöscht und anschließend auseinandergezogen. Dabei unterstützte der Betreiber mit einem großen Radlader. Insgesamt mussten über tausend Kubikmeter umgegraben werden. Anschließend wurden aufflammende Glutnester gezielt bekämpft und bewässert.

Der Einsatzort wurde gegen 10 Uhr an den Betreiber übergeben, der den gelöschten Kompost weiter kühlen wird. Über Facebook teilte dieser mit, dass die Anlage aufgrund des Brandes bis auf Weiteres geschlossen bleibe. Eine genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. (Felix Busjaeger)

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