Auf geht’s in Runde drei

Homberger Statttheater geht in eine neue Spielzeit

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Sie unterstützen das Statttheater: von links Stefan Fennel, Jan Kothe, Michael Sack, Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Heike Weihrauch, Lydia und Edith Köhler.

Es ist schon fast zur Gewohnheit geworden: Mit erneut vier hochkarätigen Theaterstücken geht die Homberger Statttheater-Saison bereits in ihre dritte Runde.

Den Start macht das Schauspiel „Mr. President First“ am Sonntag, 20. Oktober. Mit im Gepäck haben die Organisatoren um Kulturring, Stadtmarketing, Kleine Bühne Schwalm-Eder und Jugendpflege aber einige Neuerungen.

So kommt in der aktuellen Spielzeit erstmals eine Zusammenarbeit sowohl mit dem „a.gon theater“ aus München als auch mit der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin zustande. „Wir bekommen technischen Support von den Theatern“, sagt Bürgermeister Dr. Nico Ritz. Denn an der Akustik in der Stadthalle soll gearbeitet werden. Diese wurde in den vergangenen Spielzeiten immer wieder von Besuchern kritisiert. „Wir versuchen, das mit technischen Hilfsmitteln zu verbessern.“

Bei der Programmauswahl habe der Kulturring sich an großen Schauspielhäusern orientiert – und darauf geachtet, keinen Klamauk, sondern Theater mit Niveau auf die Bühne der Stadthalle zu holen. Darüber hinaus war das Ziel, wieder bekannte Schauspieler auftreten zu lassen, berichtet der Rathaus-Chef. Mit dabei sind zwei Komödien und zwei Schauspiele, die einen durchaus ernsten Unterton haben.

Die Stadt Homberg gehört zu den wenigen Anbietern, die ihr Theaterprogramm nicht verkleinert, sondern ausgebaut haben. Bereits zum dritten Mal bietet die Stadt mit dem Statttheater Theaterstücke mit Niveau und vielen bekannten Schauspielern in der Stadthalle an. Ein Angebot, das sich herumspricht: Die Aboverkäufe steigen, Besucher aus Borken, Fritzlar und Frielendorf nutzen das Angebot der Stadt, berichtet Edith Köhler vom Kulturring. „Wir werden in der Umgebung wahrgenommen“, berichtet sie.

Das zeigen auch die Besucherzahlen aus dem vergangenen Jahr. Knapp 1200 Besucher kamen zu den vier Vorstellungen. Eine Zahl, die sich nur noch knapp überbieten lässt – in die Stadthalle passen bis zu 400 Besucher. Ausgeweitet werden soll das Statttheater-Programm nämlich nicht, auch wenn das laut Bürgermeister durchaus in der Diskussion gewesen sei. Das Angebot könne nur „wegen der vielen Ehrenamtlichen“ gestemmt werden, sagt Ritz. Seit dem Start unterstützen kbg, Kreissparkasse und VR-Partnerbank das Angebot finanziell. „Aus eigener Kraft könnten wir das nicht machen“, so Ritz.

Karten gibt es bei „Der verrückte Florist“, Ziegenhainer Straße 11a, Homberg, Piazza, vita und vespa, Ziegenhainer Straße 2, Homberg und online unter tickets@homberger-kulturring.de sowie beim ticketstoaster unter https://kulturringtickets.tickettoaster.de

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