Fest mit Silberberg-Musikanten: Fünf der acht Schutzhütten rund um Hülsa repariert

Hütten-Retter feiern wieder

Geschafft! (von links) Rainer Krause, Alfred Eckhardt und Friedhelm Krause an der Lochbachpfad-Hütte, die sie in diesem Jahr repariert haben. Es fehlen Reiner Fröhlich und Wilfried Mand. Foto: privat

Hülsa. Sie haben weit mehr als ihr Etappenziel erreicht: Rainer Krause und seine Mitstreiter des Heimat- und Verkehrsvereins Hülsa haben mittlerweile fünf der acht Hütten rund um den Homberger Stadtteil wieder in Schuss gebracht. „Darüber freue ich mich richtig“, sagt Krause im HNA-Gespräch.

Nachdem 2007 der Orkan Kyrill die Harthweg-Hütte in Hülsa zerstört hatte, machten sich Krause und Co. auf den Weg, um Geld für die Reparatur einzutreiben – keine leichte Aufgabe. Schnell wurde klar, dass auch bei den anderen Hütten Handlungsbedarf bestand. Unterstützung bekamen sie unter anderem von den Silberberg-Musikanten, die nun erneut den Helfern helfen. Die Musiker werden beim Hüttenfest am Samstag, 25. Juli, auftreten und um Spenden für die Hütten-Retter bitten.

Tatkraft allein reicht nicht

„Ohne die Unterstützung der Silberberg-Musikanten könnten wir uns nicht so um die Wander- und Schutzhütten kümmern“, betont Krause. Denn die tatkräftige ehrenamtliche Arbeit reiche dafür längst nicht aus. Schließlich müsse man unter anderem Material für die Reparaturen kaufen.

Auch die Instandsetzung der fünften Hütte war finanziell ein echter Kraftakt. Sie wurde oberhalb der Lochbachklamm umgesetzt und repariert. „Mit einem Bagger wurde die Hütte, die zwar an einem schönen Platz stand, aber von Wanderern nicht gut angenommen wurde, dorthin transportiert“, erklärt Krause. Der ist dem Stormarnwerk in Frielendorf diesmal besonders dankbar: „Wir wurden großzügig mit Basaltmaterial unterstützt und Fahrer haben das Material für den schönen Platz an der Homberg Hütte geholt und eingebaut.“

Für Krause steht fest, dass die Arbeit nach dem Fest weitergeht: Zwei der drei noch zu reparierenden Hütten müssen ein neues Dach bekommen. Bei der dritten, der ehemaligen Strafhütte, gebe es noch weit mehr zu tun. „Sie ist ein kleiner Schandfleck. Wir würden sie gerne wieder so herstellen, wie sie einmal war“, sagt Krause. Doch in diesem Jahr werde das wohl nicht mehr klappen. „Wir werden noch eine Hütte fertig bekommen“, erklärt er. Die anderen seien dann nächstes Jahr dran.

Jetzt sei es erstmal wichtig, dass möglichst viele Menschen zum Hüttenfest kommen.

Von Maja Yüce

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.