Einsatzübung der Waberner Feuerwehren in Zennern

Hydrant war verdeckt

Wasser marsch: In Zennern übten die Waberner Feuerwehren einen Löscheinsatz an einer Maschinenhalle. Fotos: Zerhau

Zennern. Mit der Vorfreude auf ein ruhiges Wochenende war es vorbei, als am Freitagabend Melder und Sirenen in Wabern und den Ortsteilen von der Leitstelle in Homberg aktiviert wurden. Doch es war nur eine Übung, die Gemeindebrandinspektor Claus Steinmetz mit der Waberner Führungsgruppe ausgearbeitet hatte.

Angenommen wurde ein Brand in der Maschinenhalle von Dirk Rauthe am südlichen Ortsrand von Zennern. Beim Brand im Werkstattbereich gab es unter anderem drei Verletzte.

Vom Anhänger gerettet

Acht Atemschutzgeräteträger waren im Einsatz; eine verletzte Person musste aus einem landwirtschaftlichen Anhänger mit einer Bordwandhöhe von knapp zwei Metern gerettet und mit Schleifkorbtrage unter Verwendung von Steckleiterteilen herausgeholt werden.

Ein Problem gab es bei der Wasserentnahme in der Ortslage, wo ein Auto direkt über einem Unterflurhydranten geparkt war. Der Hydrant konnte nicht genutzt werden. Neben einer langen Schlauchleitung von Zennern zur Einsatzstelle hatten zwei Feuerwehren den Auftrag, den Schwarzgraben für die Löschwasserentnahme zu stauen. Im Einsatz waren 60 Feuerwehrfrauen und -männer. Mit dem Ergebnis der Übung er zufrieden, sagte Gemeindebrandinspektor Steinmetz. (zzp)

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