Zweitimpfungen gibt es dann beim Hausarzt

Impfzentrum Fritzlar schließt am 30. September

Bald wird in Fritzlar nicht mehr geimpft: Christina Ebert, stellvertretened Leitung des Impfzentrums, und Dr. Winfried Welzbacher aus Bad Wildungen waren im Impfzentrum im Einsatz.
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Bald wird in Fritzlar nicht mehr geimpft: Christina Ebert, stellvertretened Leitung des Impfzentrums, und Dr. Winfried Welzbacher aus Bad Wildungen waren im Impfzentrum im Einsatz.

Am Donnerstag um 18 Uhr wird das Impfzentrum in Fritzlar seine Türen endgültig schließen. Ab neun Uhr können sich alle Interessierten noch mit Johnson & Johnson oder Biontech impfen lassen.

Wer sich am letzten Tag noch impfen lassen möchte, muss bis 17.30 Uhr einchecken. Das teilt der Landkreis auf HNA-Anfrage mit. Doch wo erhalten Erstgeimpfte dann ihre Zweitimpfung? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Wo erhalten Erstgeimpfte ihre Zweitimpfung, wenn das Impfzentrum geschlossen hat?

„Zwischen Erst- und Zweitimpfung mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech müssen mindestens drei Wochen liegen, sodass die Zweitimpfung später nicht mehr im dann bereits geschlossenen Impfzentrum verabreicht werden kann“, teilt dazu Pressesprecher Stephan Bürger vom Landkreis mit.

Wer eine Impfung also an den Tagen kurz vor der Schließung des Fritzlarer Zentrums erhält, muss sich für die Zweitimpfung einen Termin bei einem niedergelassenen Arzt vereinbaren. Der Impfstoff von Johnson & Johnson wird dagegen lediglich nur einmal geimpft.

Wer kann sich impfen lassen?

Jeder, für den die angebotenen Impfstoffe zugelassen sind, kann sich impfen lassen. 16- und 17-Jährige brauchen eine Einverständniserklärung der Eltern. Die Impfung von 12- bis 15-

Jährigen ist nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten möglich.

Was sollten Impfwillige mitbringen?

Wer an den verbleibenden Tagen in Fritzlar noch geimpft werden will, muss seinen Personalausweis sowie nach Möglichkeit die Versichertenkarte und den Impfausweis mitbringen.

Warum wird das Impfzentrum in Fritzlar geschlossen?

Das Land Hessen hat beschlossen, dass alle Impfzentren geschlossen werden müssen. Der Grund: Die Schutzimpfungen sind in Hessen laut der Landesregierung inzwischen weit voran geschritten. Daher wird ab 30. September die Regelversorgung durch niedergelassene Ärzte übernommen.  

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