Hartmut Ide starb am Montag mit 67 Jahren

Ein Inbegriff der Gastlichkeit: Hartmut Ide ist tot

Hartmut Ide

Homberg/Remsfeld. Gastwirt Hartmut Ide ist tot. Der 67-Jährige starb am Montag völlig unerwartet. 

Der gelernte Koch, der einer Gastronomiefamilie in Relbehausen entstammte, galt in Homberg und Knüllwald jahrzehntelang als Inbegriff der Gastlichkeit. 

Ide hatte die Homberger Kantine der Bundeswehr geführt, später das Soldatenheim geleitet und im Anschluss bis 2011 das Homberger Gasthaus Zur Krone am Marktplatz bewirtschaftet.

Die letzten fünf Jahre hatte Hartmut Ide zusammen mit seiner Lebensgefährtin das Bürgerhaus in Remsfeld geführt. „Hartmut Ide hat dem Bürgerhaus in Sachen Gastlichkeit mit viel Energie einen großen Schub nach vorne gegeben“, sagte Knüllwalds Bürgermeister Jörg Müller auf Anfrage der HNA am Dienstag.

Erst vor zwei Wochen hatte der 67-Jährige das Bürgerhaus an seinen Nachfolger übergeben - mit dem Jahr 2016 sollte ein wesentlich ruhigeres und entspannteres Leben im Ruhestand beginnen. „Er hatte viele Pläne für die nächsten Jahre“, sagt Müller.

Der Homberger war jahrzehntelang im Beruf begeisterter Koch und Gastgeber und in seiner Freizeit begeisterter Wanderer: Er hatte im kommenden Sommer zusammen mit Freunden die Alpen überqueren wollen.

„Er war ein energiegeladener, gradliniger und zielstrebiger Mensch“, sagt ein anderer Weggefährte. Hartmut Ide habe immer gerne alle Aufgaben übernommen und sei stets für seine Freunde eingestanden. Hartmut Ide hinterlässt seine Lebensgefährtin und vier Kinder. 

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