Stadt und Bundeswehr luden zum Neujahrsempfang ein – Ehrungen für Sportler

Ein Jahr im Zeichen der Hilfe

Ausgezeichnete Sportler: Beim Neujahrsempfang in der Stadthalle Fritzlar wurden zahlreiche Sportler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr geehrt. Foto: Zerhau

Fritzlar. Zum Neujahrsempfang hatten die Stadt Fritzlar und das Kampfhubschrauberregiment 36 in die Fritzlarer Stadthalle eingeladen. Neben den zivilen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie den militärischen Gästen begrüßte Bürgermeister Hartmut Spogat auch die Fritzlarer Tollitäten sowie erfolgreiche Sportler. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Heeresmusikkorps Kassel.

In seinem Jahresrückblick ging Spogat auf die tragenden Ereignisse ein. Dazu gehörten unter anderem die Griechenland-Krise, die Euro-Krise sowie die Flüchtlings-Krise. Mit großem Fleiß hätten mehr als 40 Soldaten und weit mehr als 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren binnen kürzester Zeit im ehemaligen Proviantamt am Haddamarweg Notunterkünfte für bis zu 500 Flüchtlinge eingerichtet. Spogat dankte dem Aufbauteam für seinen Einsatz sowie weiteren engagierten Fritzlarern, die sich für die Unterstützung in der Notunterkunft gefunden haben. „Wir sind uns dennoch bewusst, dass das Thema uns auch im neuen Jahr und in der Zukunft bewegen wird. Es wird nicht immer einfach sein, aber mit der positiven Rückendeckung nehmen wir diese Herausforderung an“, erklärte der Bürgermeister.

Ausblick auf 2016

Hartmut Spogat gab auch eine Ausblick auf das Jahr 2016. „Unsere Finanzen sind solide, vorausschauend planen wir jedes Jahr zwischen 2,5 und drei Millionen Euro für Investitionen ein“, betonte der Bürgermeister.

„Eins wurde uns allen letztes Jahr mehr als deutlich vor Augen geführt: Die Welt ist erneut nicht sicherer, sondern gewalttätiger und unsicherer geworden“, sagte der Kommandeur vom Kampfhubschrauberregiment 36, Oberst Andreas Brendel. Ukraine-Konflikt, Bürgerkrieg in Syrien, Islamischer Staat und andere Terrororganisationen stellten die Welt vor Herausforderungen. Ausfluss dieser wachsenden Gewalt seien Flüchtlingsbewegungen ungeahnten Ausmaßes.

„Die letzten Terroranschläge und Terrorwarnungen in Frankreich, Belgien und Deutschland machen es auch für den letzten Mitbürger unübersehbar, dass die Kriege und Konflikte in der Welt auch vor unserer Haustür, nein auch in unserem Haus, ausgetragen werden“, sagte Brendel. In seiner Ansprache blickte der Kommandeur auf den Tag der Bundeswehr im Juni zurück. 60 000 Besucher waren die Kaserne gekommen. Das Verkehrschaos blieb aus, das Programm sei informativ gewesen.

Der Neujahrsempfang war für Oberst Andreas Brendel der letzte öffentliche Auftritt. Nächste Woche wird er das Kommando über das Regiment und die Aufgabe des Standortältesten abgeben. Nach 26 Jahren kehrt Brendel in seine bayerische Heimat zurück. Sein Nachfolger wird Oberst Dr. Bauersachs, der bereits als Kommandeur der Fliegenden Abteilung 361 und als Chef des Stabes der Luftbeweglichen Brigade 1 in Fritzlar stationiert war. (zzp)

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