50 Jahre Erich-Kästner-Schule Homberg: Fest mit viel Herz und Schwung

Tolles Programm: Die Theateraufführung der Erich-Kästner-Schule kam sehr gut an.

Homberg. Vor einem halben Jahrhundert wurde die Homberger Erich-Kästner-Schule eröffnet. Das nahmen am Wochenende Lehrer und Schüler zum Anlass, die vielfältigen, schulischen Aktivitäten in einem großen Fest darzustellen.

In mehreren Begrüßungsreden in der überfüllten Aula wurde auf die sich in 50 Jahren ändernden Aufgaben zur Erziehung der Kinder und Jugendlichen verwiesen.

Immer blieb das Ziel, das Bildungsangebot dem gesellschaftlichen Wandel anzupassen. Die Schule war und ist Lern- und Erfahrungsraum. Heute wird an der EKS vor allem die individuelle Entwicklung gefördert. Sie ist als Förderstufenschule mit verschiedenen Abschlussmöglichkeiten auch Zulieferer fürs Gymnasium.

Zahlreiche Stände waren über das weitläufige Schulgelände verstreut. Auffallend war, wie offen und herzlich die Schüler die vielen Besucher ansprachen. Neben Verpflegung wurden Bücher, Armbänder und Halsketten, bunte Blattschalen und selbstgebaute Solitärspiele angeboten. Lange wurde daran im Rahmen der Arbeitslehre gewerkelt. Dazu gehörte auch gleich der erste Stand mit Bumerangs. „Ja, manchmal kommen sie auch zurück“, erklärte sachlich der junge Verkäufer. So eine ehrliche Aussage bleibt im Handel oft Wunschtraum.

Im Atrium brachten passend zur Hitze Zumba-Tanz und Zirkus südamerikanischen Schwung ins Publikum. Erholung ließ sich im Begegnungscafé finden. Auf den Tischen lagen Fotoalben aus dem Schulleben vergangener Jahrzehnte. Eifrig blätterten Jung und Alt, während Erinnerungen ausgetauscht wurden.

Hochaktuell begann in der Aula das biografische Theaterstück vom Weggehen „Here we are“. Später wurde dann von den Jüngeren mit vielen Rollen „Emil und die Detektive“ aufgeführt. Wunderbar der Dieb mit Zylinder im Café Josty.

Um 13 Uhr startete das erste Homberger Seifenkistenrennen. Sieger wurde Niklas Faust (Mandern), der jüngste Fahrer. Den zweiten Platz belegte die EKS. Dritter wurde das Team der THS. Dazwischen gab es ein Sonderrennen zwischen Bürgermeister und Sparkassendirektor, der mit großem Abstand gewann. Verdientermaßen, denn ohne großzügige Spende der Sparkasse wäre das Rennen nicht möglich gewesen.

Den ganzen Tag über war allen Schülern deutlich anzumerken, mit welcher Freude sie ihre verschiedenen Leistungen zeigten. Einen besseren Dank für alle, die sich um ein starkes Selbstbewusstsein junger Menschen bemühen, kann es nicht geben. Zutreffend sang der Chor ein Lied aus dem Musical Elisabeth: Ich gehör‘ nur mir!

Von Michael Meinicke

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