Baulärm in Reptich: Straßenarbeiten ab Ende März

Jesberg. Unruhig wird es in den kommenden 18 Monaten in Reptich werden.

Während der Sitzung am Montagabend im Dorfgemeinschaftshaus in Hundshausen haben die Mandatsträger einstimmig die Aufträge für den Kanalbau, die Straßenerneuerung sowie die Erneuerung der Mehlstäubenbrücke erteilt. Die Investitionen haben ein Volumen von 1,2 Millionen Euro und werden Ende März beginnen.

Bürgermeister Günter Schlemmer sprach davon, dass mit dem Projekt alle Ortsteile von Jesberg an die Kläranlage angeschlossen seien. Allerdings müssten die Repticher sich in den kommenden Monaten auf Beeinträchtigungen wegen der Bauarbeiten einstellen.

Schwierige Topografie 

Und die gestalteten sich wegen der Topografie und der Struktur von Reptich mit zahlreichen Sackgassen nicht einfach, sagte Schlemmer. Dennoch werden man versuchen, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Doch eine Sperrung der Hauptstraße sei zeitweise nicht zu vermeiden.

Damit die Bewohner Reptich erreichen können, wurde ein Feldweg so ausgebaut, dass er als Zufahrt genutzt werden könne, erklärte Schlemmer.

Bevor die Arbeiten im Ort beginnen können, muss die Mehlstäubenbrücke erneuert werden. Dazu hat die Firma gerade mal vier Wochen Zeit. Komplett erneuert werden soll die Fahrbahn der Brücke, die künftig eine Fahrbahnbreite von 3.60 Metern und eine lichte Breite bis zum Geländer von 4,50 Meter haben wird. Auch soll es nach Darstellung Schlemmers künftig möglich sein, gerade auf die Brücke, die hauptsächlich von Landwirten genutzt wird, zu fahren.

Erneuert wird im Zuge der Kanalarbeiten auch die Wasserleitung. Und dafür rechnet die Gemeinde mit einem Zuschuss von 170.000 Euro vom Wasserverband Neuental, zu dem Reptich gehört.

Überhaupt seien die Ausschreibungen um rund 400.000 Euro günstiger ausgefallen aus als ursprünglich geplant. Die Folge: Die Gemeinde Jesberg muss in diesem Jahr weniger Kredite aufnehmen. (ras)

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