Zwei Brüder traten gemeinsam an

Clever abgestaubt: Jesberger spielen in neuer ZDF-Show mit

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Blick ins ZDF-Fernsehstudio: Moderator Steven Gätjen (2. von rechts) und Experte George Mullen (rechts) sitzen den Kandidaten (von links) Michael Strauch, Rita Strauch. Miriam Pinski, Sven Trus und Gunnar Trus aus Jesberg gegenüber. 

Jesberg. Gunnar und Sven Trus aus Jesberg gehören zu den ersten Kandidaten der neuen Quizsendung "Clever abgestaubt". Sie sind am Mittwochabend in ZDF.neo zu sehen.

Jetzt sind Gunnar und Sven Trus endlich erlöst: Sie müssen nicht mehr tagtäglich „Bares für Rares“ schauen. Sie haben Horst Lichters Trödelmarkt aber nicht zum Zeitvertreib, sondern zu reinen Trainingszwecken geguckt, denn die beiden Brüder aus dem Kellerwald gehören zu den ersten Kandidaten der neuen Quizsendung „Clever abgestaubt“, die seit dieser Woche läuft. Heute Abend sind sie in ZDF.neo zu sehen. „Einschalten lohnt“, verspricht Gunnar Trus aus Jesberg: „Wir haben den Laden echt gerockt.“

Und genau das war das Ziel gewesen, als sich die „Trus-Brothers“, wie sich die beiden scherzhaft nennen, mit viel Aufwand beim Sender beworben hatten. Denn „einfach so“ kommt keiner ins Fernsehen. Auf die simple schriftliche Bewerbung folgte die Einladung zum Casting, dann die Aufforderung, noch ein witziges Video zu drehen. Die Brüder filmten sich, während sie miteinander am Telefon witzelten. Die Idee kam bei den Fernsehleuten an und die beiden endlich ins Studio.

Clever abgestaubt im Januar aufgezeichnet

Dabei hatten die beiden keine Ahnung, worauf sie sich einließen, immerhin gehören sie zu den allerersten Kandidaten eines neuen Formats, sie betraten damit Neuland. Doch gleich, was kommen würde, das hatten sie sich fest vorgenommen, das Ziel war klar: so viel Spaß wie möglich haben und sich noch dazu ein Taschengeld verdienen. „Reichtümer kann man in „Clever abgestaubt“ nicht scheffeln - aber doch einen sehr lustigen Abend verbringen“, sagt Gunnar Trus. Er verweist dabei auch auf den Moderator Steven Gätjen, den er als „supercoolen, geschmeidigen und freundlichen Menschen“ beschreibt. Die Sendung wurde bereits im Januar aufgezeichnet.

Die Brüder aus Jesberg hatten Spaß am neuen Fernsehformat: Es habe einfach auch Freude bereitet, sich den Kopf über Quizfragen wie die zu zerbrechen, ob nun ein goldener Orden mehr oder weniger wert sei als der Plattenvertrag der Band Pink Floyd aus dem Jahr 1967. Denn das war die Aufgabe aller Teams: Den Ramsch vom Wertvollem zu unterscheiden.

Die Trus-Brüder beschreiben den Abend im Fernsehstudio als ein „tolles Spiel“. Aber eines, bei dem man weder zaudern noch zögern darf. „Man muss gute Nerven haben“, sagt Gunnar Trus. Menschen, die nicht gerne blitzschnelle Entscheidungen treffen, seien dort völlig falsch. Er selbst hat keinen Zweifel daran, dass er bei Clever abgestaubt genau richtig war. „Es war ein Mordsspaß“, sagt er. Und dass er den auch noch mit seinem Bruder hatte, macht das Erlebnis doppelt wertvoll.

Wieviel Geld in Euro für die Brüder gewonnen haben, das dürfen sie noch nicht verraten. Wer es wissen will, muss am 5. April 2017 um 19.30 Uhr ZDFneo einschalten.

Gunnar Trus und Sven Trus

Gunnar und Sven Trus sind Brüder – auch wenn das der Fernsehzuschauer kaum glauben mag, wenn er das äußerlich so unterschiedliche Gespann sieht. Gunnar Trus lebt und arbeitet in Jesberg, der 56-Jährige ist Schreinermeister und Bestatter. Sven Trus (53) wohnt in Berlin: Der Publizist ist dort in der Werbung tätig. Er hatte auch die Idee gehabt, sich zusammen mit seinem Bruder fürs neue Fernsehformat zu bewerben

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