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Ein Paradies in Jesberg: Christel und Peter Benecke öffnen am Sonntag ihren Garten

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Von: Sascha Hoffmann

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Auf dem Foto ist eine Frau im Garten zu sehen.
Ein echtes Paradies: Christel Benecke steckt jede Menge Zeit und noch viel mehr Liebe in ihren Jesberger Garten. © Sascha Hoffmann

Am morgigen Sonntag (17.7.) öffnen Christel und Peter Benecke zwischen 11 und 17 Uhr ihren Garten in der Lönsstraße 8 in Jesberg.

Jesberg – „Der Garten müsste größer sein, um all die schönen Bäume und prächtigen Rosen richtig bewundern zu können“, sagt Christel Benecke und lässt ihren Blick beinahe verliebt über die knapp 2000 Quadratmeter schweifen, die sie mit Mann Peter in ein üppiges Naturparadies verwandelt hat.

Bei der Venusta Pendula etwa ist das so, der Rose mit den herrlichen, locker gefüllten Schalenblüten in Rosa, die eine innige Freundschaft mit dem alten Birnbaum eingegangen ist. „Der Baum wollte keine Früchte tragen, aber die Blüten stehen ihm auch gut“, lacht Benecke.

Zu bewundern gibt es in der Gartenoase aber nicht nur herrlich duftende Rosen in Obstbäumen, dort gibt es an allen Ecken und Enden etwas zu entdecken.

Jesberg: Wo man hinblickt, bieten sich Bilder wie aus einem Rosamunde-Pilcher-Film

Liebevoll gestaltet reihen sich alte Gießkannenaufsätze auf Zaunspitzen aneinander, baumelt beinahe antikes Gartenwerkzeug inmitten der Gemüseabteilung munter an einer Latte hängend vor sich hin, während eine schon jetzt prächtige Kürbispflanze das Anzuchtbeet zu sprengen droht. Wo man hinblickt, bieten sich Bilder wie aus einem Rosamunde-Pilcher-Film, und das kommt nicht von ungefähr. „Ich liebe englische Gärten“, sagt Benecke, die sich auf vielen Reisen für ihren Garten hat inspirieren lassen.

Auch eine Constance Spry hat sich hier breitgemacht, die erste Rose des Züchters David Austin, ganz im Stil seiner englischen Rosen. Die Lieblingsrose von Peter Benecke fängt einen mit ihrem angenehm-würzigen Duft förmlich ein. „Sie heißt Polareis“, weiß der 75-Jährige und zeigt die schön anzublickenden rosa-weißen Blüten der robusten Sorte. 82 verschiedene Arten sind im Garten in der Lönsstraße vereint, das wissen sie so genau, „weil uns mal jemand gesagt hat, dass mit einem Liter Milch gedüngt, Mehltau kein Thema mehr sei“. 82 Liter Milch hätten sie daraufhin vergossen, gebracht habe es allerdings nicht viel.

Liebevoll gestaltete Details wie die alten Gießkannenaufsätze ziehen die Blicke auf sich.
Liebevoll gestaltete Details wie die alten Gießkannenaufsätze ziehen die Blicke auf sich. © Sascha Hoffmann

Die Beneckes haben ihre Rosen auch ohne Milch im Griff, die aktuell für einen regelrechten Blütenrausch sorgen zwischen all den liebevoll angelegten und mit selbsthergestellten Fliesen gespickten Wegen. Die leiten einen vorbei an alten Obstbäumen, Gewächshäusern und riesigen Buddhafiguren, dazwischen immer wieder urgemütliche, verträumte Ruheplätze, an denen es sich das Paar so oft es geht gut gehen lässt.

Wenn die beiden dann nach einem mal wieder ausgiebigen Arbeitseinsatz in ihrem hölzernen Pavillon am unteren Ende ihres Naturparadieses sitzen und über die üppige Pflanzenpracht gen Haus blicken, sind sie sich einig, dass ihr Garten nicht nur wunderschön, sondern ganz sicher auch groß genug ist. (Sascha Hoffmann)

Hinweis: Am morgigen Sonntag öffnen Christel und Peter Benecke zwischen 11 und 17 Uhr ihren Garten in der Lönsstraße 8 in Jesberg. Dort ist darüber hinaus der evangelische Kinderchor Jesberg unter Leitung von Nicole Marth ab 15 Uhr zu hören.

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