Zaun um Sammelstelle

Nur noch Zwischenlager für Grünschnitt

Jesberg. Nur eine Änderung des Flächennutzungsplanes machte es möglich, dass die Grünsammelstelle in Hundshausen erhalten bleibt.

Deshalb sprachen sich die Gemeindevertreter einstimmig dafür aus, das Gebiet künftig als Sondergebiet „Grünabfall“ und nicht mehr als Sondergebiet Reitplatz zu bezeichnen.

Doch mit der neuen Bezeichnung alleine ist es nicht getan. Nach Angaben von Bürgermeister Günter Schlemmer muss die 800 Quadratmeter große Fläche eingezäunt und Öffnungszeiten festgelegt werden. Verboten ist nach gesetzlichen Vorschriften künftig auch, Baum- und Strauchschnitt zu häckseln. Vielmehr dürfe der Grünabfall dort nur zwischengelagert werden. Abtransport und Entsorgung erfolgten durch den Verband Abfallwirtschaft Lahn-Fulda (ALF), erklärte Schlemmer während der Sitzung am Montag im Dorfgemeinschaftshaus in Hundshausen. Gehäckselter Baumschnitt dürfe nur auf einer befestigten Fläche gelagert werden.

Geöffnet werden könne der nach wilden Ablagerungen geschlossene Platz in Hundshausen aber erst wieder, wenn der Flächennutzungsplan geändert und auch genehmigt ist. Nach Angaben von Schlemmer suche die Gemeinde nach einfachen Lösungen für das Problem.

Während auf der Sammelstelle in Hundshausen Baum- und Strauchschnitt angeliefert werden können, besteht auf dem Bauhof die Möglichkeit, die übrigen Grünabfälle zu entsorgen.

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