Abschied nach 18 Jahren

Auf in die zweite Rente: Erich Nothacker gibt Vorsitz der DLRG Jesberg ab

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Sagt nach 18 Jahren ade: Erich Nothacker gibt am Sonntag den Vorsitz der DLRG Jesberg in der Jahreshauptversammlung ab.

Er geht jetzt in die zweite Rente: Erich Nothacker, Vorsitzender der DLRG Jesberg, wird seinen Posten abgeben.

Der 70-Jährige hatte dieses Amt seit 2002 inne. Jetzt verlässt er die Riege aus gesundheitlichen Gründen.

In den vergangenen 18 Jahren hat Nothacker die DLRG Jesberg zu dem gemacht, was sie heute ist. Damals hatte sie 112 Mitglieder. Nun ist er mit 316 Mitgliedern eine der erfolgreichsten Ortsgruppen in der Region. Neben der Schwimmausbildung als festem Standbein stellt sie regelmäßig drei bis vier Gruppen bei den Bezirkswettkämpfen, zehn Schwimmer messen sich in den Einzeldisziplinen.

Erich Nothacker hat den Verein mit seinem unermüdlichen Einsatz nach vorne gebracht, hat täglich zwischen sechs und acht Stunden für die DLRG aufgewendet. „Ich habe immer alles gegeben“, sagt der ehemalige Polizist.

Neben den Schwimmkursen und Ausbildungen für die Rettungsschwimmer und der Verwaltungsarbeit kommt da einiges zusammen. Er habe immer informiert sein wollen, um früh Schwächen zu erkennen. Dafür müsse man eben auch bei vielem mit dabei sein. Daniela Möller aus Densberg vom Verein bestätigt: „Wenn der Erich was macht, dann wird nichts dem Zufall überlassen.“ In seine Zeit fiel auch der Umbau des Vereinsheims am Jesberger Schwimmbad und auch die Homepage des Vereins pflegt er selbst.

Der Jesberger wuchs in der Kellerwaldgemeinde auf und war immer schon ein guter Schwimmer. Die Sommer verbrachte er in seiner Kindheit im Schwimmbad. Zum Rettungsschwimmer wurde er in seiner Zeit bei der Polizei ausgebildet. Diese Befähigung war es dann auch, die ihn zur DLRG brachte.

1978 trat er in den Verein ein, war sechs Jahre Schatzmeister und Schwimmlehrer. Damals bot die DLRG die Schwimmkurse im Bad Zwestener Bewegungsbad an, heute finden sie in den Bädern der Wicker-Kliniken in Reinhardshausen, in Bad Zwesten und im Rotkäppchen-Bad in Mengsberg statt.

Knapp tausend Kindern hat Nothacker das Schwimmen beigebracht. „Jedes Kind sollte sicher schwimmen können“, sagt er. Das Schönste sei es, wenn die Kinder strahlen, wenn sie ihr Seepferdchen bestanden haben. Man müsse aber den Eltern klar machen, dass das allein nicht ausreiche. Erst mit dem Erwerb des Schwimmabzeichens in Bronze, früher Freischwimmer, seien die Kinder sichere Schwimmer.

Viele gute Sportler hat er für die Rettungsschwimmer gewinnen können. Das Einzugsgebiet reicht bis nach Bad Wildungen. Im vergangenen Jahr habe er gemerkt, dass er sich zu viel zumute, daher ziehe er nun den Schlussstrich. Am Sonntag übernimmt Nachfolger Mark Bannenberg den Vorsitz der DLRG, seine Stellvertreterin wird Daniela Möller.

Termin: Jahreshauptversammlung DLRG Jesberg: Sonntag, 1. März, 14.30 Uhr Kellerwaldhalle.

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