Retter ziehen um

Malteser-Hilfsdienst erhält neue Wache in Jesberg

Für sie entsteht die neue Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes in Jesberg: Beim Spatenstich kamen Rettungskräfte, Investor Oliver Pokrzewinski, Bürgermeister Heiko Manz, Landrat Winfried Becker, Martin Ottemeier, Leiter der Rettungswache und Bezirksleiter Dirk Rasch zusammen.
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Für sie entsteht die neue Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes in Jesberg: Beim Spatenstich kamen Rettungskräfte, Investor Oliver Pokrzewinski, Bürgermeister Heiko Manz, Landrat Winfried Becker, Martin Ottemeier, Leiter der Rettungswache und Bezirksleiter Dirk Rasch zusammen.

Die Lage könnte gar nicht besser sein: Die neue Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes, die da am Jesberger Ortseingang gebaut wird, bietet eine optimale Verkehrsanbindung. 

Die Neue Rettungswache liegt direkt an der Bundesstraße 3 – und bietet damit eine optimale Verkehrsanbindung. Und die ist wichtig, denn im medizinischen Notfall zählt jede Sekunde. Das betonte auch Landrat Winfried Becker beim Spatenstich am Montagabend. Die strategisch gute Lage der Wache helfe, die gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfristen im Notfall einzuhalten. Denn die Rettungskräfte sind nicht nur im Kellerwald, sondern auch in Bad Zwesten, Neuental, Gilserberg und auch in Teilen des Landkreises Waldeck-Frankenberg unterwegs.

Becker lobte den Malteser-Hilfsdienst, der seit knapp 20 Jahren in der Kellerwaldgemeinde ansässig ist. Becker beschrieb die Retter als eine „hervorragend ausgebildete Mannschaft“, die jetzt eine „ordentliche Unterkunft“ erhalte. Dass die dort nun entsteht, dafür sorgt Investor Oliver Pokrzewinski von der Medaxon GmbH aus Tann in der Rhön: Sie baut nun die Unterkunft, die modernen Anforderungen und Vorgaben gerecht werde.

So soll sie im Sommer aussehen: Die neue Malteser-Rettungswache, die am Jesberger Ortseingang Richtung Bad Zwesten entsteht.

Das Team der Retter wird sich sehr drauf freuen, denn es ist bislang in der Frankenberger Straße in der früheren Post untergebracht, einem ehemaligen Wohnhaus, das stets erweitert wurde. Die Rettungskräfte werden die neue Unterkunft intensiv nutzen, denn sie sind an 365 Tagen im Jahr für alle da, die Hilfe brauchen.

Neue Rettungswache für Malteser Hilfsdienst in Jesberg: Coronakrise erschwerte Planung

Dirk Rasch, Leiter der Notfallvorsorge, beschrieb den schnellen Weg, den das Projekt seit den ersten Planungen 2018 genommen habe. Das liege vor allem an der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Jesberg, so Rasch.

Die freue sich auf das neue Schmuckstück, so Bürgermeister Heiko Manz: „Jesberg ist dankbar für die Investition, die da jetzt kommt.“ Die Gemeinde habe alle Standortmöglichkeiten durchgesprochen, immer im Bewusstsein, dass es beim Rettungsdienst um Leben und Tod und damit um Minuten und Sekunden gehe. „Die Malteser sind ein Sicherheitsaspekt für Jesberg: Es ist Gold wert, die Retter vor Ort zu haben,“ sagte der Bürgermeister.

Die Coronakrise habe die Planungen erschwert, doch habe man den geplanten Baustart im Herbst einhalten können. Manz verwies darauf, dass der Malteser Hilfsdienst auch ein attraktiver Arbeitgeber sei: Mit ehrenamtlichen Kräften und Ausbildungsbetrieb seien im Kellerwald 40 Leute beschäftigt.

Von Claudia Brandau

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