Regionaler geht es kaum

Jesberger bieten ihre Erzeugnisse im örtlichen Edeka-Markt an

Aus Jesberg für Jesberger: Vor Ort erzeugte Lebensmittel sind ab sofort im Jesberger Edeka-Markt zu kaufen. Auf dem Bild (von links) Christian Fiege,Arne Lengemann und Jaqueline Lang, Burghard Claus, Michael Schramek, Bürgermeister Heiko Manz, Oliver Weissing (Edeka), Thomas und Sabine Becker, Andreas Kröschel, Anton Bartek und Caspar von Löwenstein.
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Aus Jesberg für Jesberger: Vor Ort erzeugte Lebensmittel sind ab sofort im Jesberger Edeka-Markt zu kaufen. Auf dem Bild (von links) Christian Fiege,Arne Lengemann und Jaqueline Lang, Burghard Claus, Michael Schramek, Bürgermeister Heiko Manz, Oliver Weissing (Edeka), Thomas und Sabine Becker, Andreas Kröschel, Anton Bartek und Caspar von Löwenstein.

Regional und saisonal, von Jesbergern für Jesberger: Dies kennzeichnet die Lebensmittel, die ab sofort im örtlichen Edeka-Markt von Mark Oliver Weissing zu haben sind. Ein eigenes Logo mit der Jesberger Burg als Erkennungszeichen weist grün auf weiß auf die Jesberger Produkte hin.

„Unser Ziel ist es, die örtlichen Erzeuger zu stärken“, so Edeka-Markt-Inhaber Weissing, der für die Jesberger Produkte in seinem Markt Platz zur Verfügung stellt. Zudem habe die Corona-Pandemie gezeigt, dass Kunden mehr Wert legen auf regionale Produkte und gern wissen möchten, woher die Lebensmittel kommen.

Diese Erfahrung hat auch Andreas Kröschel gemacht, der schon seit längerem die hofeigenen Kartoffeln im Jesberger Edeka-Markt anbietet. „Die Vermarktung läuft sehr gut“, sagt der Jesberger Landwirt. Diese positive Erfahrung habe den Anstoß gegeben, das Angebot zu erweitern und weitere Erzeuger mit ins Boot zu nehmen, so Bürgermeister Heiko Manz: „Mit den Jesberger Produkten können wir Jesberg als Marke etablieren.“

Weissings Edeka-Markt diene hierfür als Plattform. „Dies ist eine großer Erleichterung, denn einen eigenen Hofladen zu führen, kostet oft viel Zeit“, so Kröschel.

„Wir hoffen, dass die Produktpalette immer breiter wird“, sagt der Bürgermeister, der den Anbietern und Erzeugern das neue Logo für Jesberger Produkte auch zur eigenen Verwendung zur Verfügung stellt. Kunden dürften jedoch nicht erwarten, dass alles immer zu haben sei – das Angebot sei saisonabhängig: „Wir wollen keine Masse, sondern Klasse.“

Nudeln, Wurst, Kartoffeln, und vieles mehr – je nach Saison auch Kürbisse, Apfelsaft oder Kräuter werden unter dem neuen Logo geboten. Auch ein eigenes Pfandsystem sei in Planung.

Aus Jesberg und für Jesberger – da seien nicht nur Landwirte und die örtlichen Metzger angesprochen, sondern es könne auch jeder Kleingärtner mitmachen, der etwas anzubieten hat.

Michael Schramek begrüßte das offene Konzept „aus dem Dorf und für das Dorf“: „Ich bin dabei, damit auch andere sich angesprochen fühlen, mitzumachen.“

Bisher machen bei den Jesberger Produkten mit: Michael Schramek (Weintrauben, Kräuter), Arne Lengemann (Eier, Nudeln), Christian Fiege (Kürbisse), Caspar von Löwenstein (Äpfel, Apfelsaft), Andreas Kröschel (Kartoffeln, Gurken), Anton Bartek (Honig), Fleischerei Becker (Wurstwaren), Metzgerei Claus (Wildwurst). (Kerstin Diehl)

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