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Verheerender Brand in Jesberg: Wohnhaus steht lichterloh in Flammen

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Von: Lea Beckmann

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Ein Fachwerkhaus in Jesberg stand am Samstagnachmittag komplett in Flammen.
Ein Fachwerkhaus in Jesberg stand am Samstagnachmittag komplett in Flammen. © Feuerwehr Jesberg

Ein Wohnhaus in Jesberg steht vollständig in Flammen und löst einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Das Gebäude ist nicht mehr zu retten.

Jesberg – Großeinsatz für die Feuerwehr in Jesberg: Am Samstagnachmittag (12. November) stand ein Wohnhaus komplett in Flammen. Der Bewohner konnte sich retten, das Haus musste jedoch abgerissen werden. Die Brandursache ist bislang unklar.

Nachbarn riefen gegen 15.30 Uhr die Feuerwehr. „Wir wurden mit dem Zeichen Menschenleben in Gefahr alarmiert“, sagte André Priester, Wehrführer der Jesberger Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Haus bereits in Vollbrand. „Es wurde aber zum Glück niemand bei dem Einsatz verletzt“, so Priester.

Brand in Jesberg: Nachbarn alarmieren Feuerwehr

Die Nachbarn hatten den Brand mitbekommen und die Feuerwehr alarmiert. Der Hausbewohner habe das Feuer selbst nicht bemerkt, sagte André Priester. Die Feuerwehr war mit der Drehleiter vor Ort. Neben den fünf Jesberger Feuerwehren waren Einsatzkräfte aus Gilsa, Borken, Bad Zwesten, Oberurff-Schiffelborn im Einsatz sowie die Feuerwehr Schwalmstadt mit dem Gerätewagen Atemschutz. Die Feuerwehren konnten das Haus nicht mehr retten. Das anliegende Fachwerkhaus konnte allerdings durch schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte geschützt werden. „Das Gebäude hat nahezu keinen Schaden erlitten“, sagte Priester.

Baufachberater des Technischen Hilfswerks untersuchten die Statik des Hauses. Es sei schnell klar gewesen, dass das Haus nicht mehr bewohnbar und „massiv Einsturz gefährdet war“, sagte Priester. Das Lohnunternehmen Schmerer aus Neukirchen hat daher das Haus von oben nach unten mit einem Bagger abgetragen. Es sei nichts mehr vom Haus erkennbar.

Brand in Jesberg: Schaden liegt bei 50.000 Euro

Der Bewohner des geschädigten Hauses wurde durch die Gemeinde Jesberg untergebracht. Die Nachbarn des angrenzenden Gebäudes verbrachten die Nacht auch nicht in ihrem Haus – sie übernachteten bei ihrem Sohn, der ebenfalls in Jesberg wohnt. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei 50.000 Euro, teilte die Polizei mit. Die Brandursache ist weiterhin noch unklar. Die Ermittlungen dauern an. Die Feuerwehren verließen gegen 23.10 Uhr die Einsatzstelle, teilte Priester mit. (Lea Beckmann)

Auch in Bad Hersfeld gab es einen verheerenden Brand. Meterhohe Flammen schlugen aus einem Vereinslokal.

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