Jesberg will aus dem Vertrag mit der HLG aussteigen

Keine Nachfrage nach Bauplätzen

Jesberg. Die Bautätigkeit bei Einfamilienhäusern in Jesberg bezeichnete Bürgermeister Günter Schlemmer als ruhig. Deshalb diskutierten die Gemeindevertreter darüber, das Baugebiet Silberg, von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) zurückzukaufen. Eine Entscheidung wird erst in der nächsten Sitzung fallen.

Nach Darstellung Schlemmers sei das Gebiet vor 20 Jahren der HLG übertragen und von ihr entwickelt worden. Die Kosten sollten über den Verkauf der Bauplätze gedeckt werden. Weil es aber so gut wie keine Nachfrage gibt, will die Gemeinde das Gebiet nun zurückkaufen. Dafür seien 310 000 Euro im Haushalt schon bereit gestellt worden.

Nach Darstellung Schlemmers sei in Jesberg durch den Wegfall der Wohnungsbauprämie der Bau neuer Häuser so gut wie weggefallen. Die Folge: Für das Baugebiet Silberg entstünden Kosten, die der Gemeinde jetzt zu teuer werden. (ras)

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