KHS-Schüler machen erfolgreich mit beim weltweiten Chemie- und Physikwettbewerb

Sie haben die erste Hürde schon genommen: hinten von links die Olympiade-Teilnehmer in Chemie, Emilia Buksmann (17), Cansu Dogan (18) und Maximilian Seel (17), vorn der Physik-Experte Konrad Knatz (17). Anfang Dezember geht’s weiter. Foto: Lange-Michael

Fritzlar. Die nächste Klausur Anfang Dezember wird vermutlich happig: Drei Stunden wird sie dauern, und zur Vorbereitung geht es ins Seminar nach Rotenburg.

Emilia, Cansu und Maximilian, drei Chemie-Asse aus dem Leistungskurs Kurs von Antje Wolter-Schnellenpfeil an der Fritzlarer König-Heinrich-Schule (KHS), machen mit bei der Chemie-Olympiade, die weltweit stattfindet. Allein in Hessen sind es 179 Schüler, die sich beteiligen.

Als Physik-Könner hat sich Konrad Knatz (Lehrer: Dr. Wolfgang Schnellenpfeil) ebenfalls für die nächste Runde qualifiziert. „Das ist schon echt gut“, meinen die beiden Pädagogen und hoffen auf weitere gute Nachrichten.

Denn in der Endrunde geht es nach Thailand beziehungsweise Indonesien. „Da würden wir mit hinfliegen“, zeigen sie sich begeistert. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.

Warum nehmen die Schüler, die nächste Jahr Abitur machen, die zusätzlichen Aufgaben auf sich? „Der Stoff, die Themen sind anders als in der Schule“, sagen sie. Und die Aufgaben seien interessant, auch an aktuellen Streitfragen orientiert.

Zum Beispiel geht es um das Korallenssterben, um Wasserqualität und Kohlendioxid-Aufnahme, um Ursachen des Klimawandels. Wer beim Wettbewerb gewinnt, hat außerdem eine glanzvolle Zukunft vor sich: Das Studium an einer Wunsch-Uni wird finanziert, die Firmen stehen Schlange.

Gute Aussichten also. Aber zuerst heißt es lernen. Und kreativ sein. Das ist nämlich vor allem gefragt: Ideen zu entwickeln, die zu neuen Lösungen führen. (ula)

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