Grundschüler aus Besse machen bei Hessenquiz mit

Kinder erklären Nordhessen in ihren Worten

Eberlein

Besse. Es war wie früher bei "Dingsda": Besser Grundschüler mussten vor der Kamera des HR nordhessische Orte und Begriffe beschreiben, mit ihren Worten.

Berühmt wurden die originellen Erklärungen aus Kindermund vor vielen Jahren bei der Fernsehsendung Dingsda mit Fritz Egner: Kinder beschreiben mit ihren Worten Begriffe und Gegenstände, zum Amüsement der Kandidaten und Zuschauer.

Wie heute Grundschüler der Besser Bilsteinschule über nordhessische Besonderheiten sprechen und sie zu umschreiben versuchen, wird Teil der Sendung „Hessenquiz“ im Hessischen Fernsehen sein. In dieser Woche war ein sechsköpfiges Team des HR in der Schule in Besse und machte die Aufnahmen.

Elf Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a, der Leo-Klasse von Lehrerin Regina Schiepe, wurden für einen Tag zu kleinen Fernsehstars. Sie mussten mehrere Begriffe beschreiben, ohne diese beim Namen nennen zu dürfen. Gar nicht so einfach, stellten die sechs- und siebenjährigen Mädchen und Jungen fest.

Wenn das kleine rote Licht an den beiden Kameras leuchtete, galt es das Richtige zu sagen, und das fiel einigen genau in diesem Moment überhaupt nicht mehr ein.

Zum Glück waren die beiden hr-Redakteurinnen Heidi Hehrlein und Leonie Trebing dabei. Sie hatten den Kindern zuvor Bilder zu den Begriffen gezeigt und Erklärungen gegeben, denn nicht alle Kinder haben Kassel, den Herkules und das VW-Werk schon mit eigenen Augen gesehen. Umso schwieriger war es, diese Begriffe zu erklären. Dennoch haben es alle prima gemacht.

„Jedes Kind, dass bei uns vor der Kamera sitzt, soll später auch im Fernsehen zu sehen sein“, erklärte Heide Hehrlein. Sie gehört schon seit sechs Jahren zum Hessenquiz-Team. Vor allem die Arbeit mit den Kindern bei den Dreharbeiten mache ihr viel Spaß. „Es ist immer wieder interessant und spannend, was Kinder alles erzählen und wie sich ihr Verhalten manchmal schlagartig ändert, wenn die Kamera an ist“, sagt Hehrlein.

Für einige Kinder allerdings ist ein solcher Kurzauftritt im Fernsehen gar nichts. Nico Eitz zum Beispiel hatte beschlossen, er macht da nicht mit. Ganz anders dachten Lilly Jaschinski und Leonie Schaumburg. Die beiden Mädchen waren vor dem Dreh doch ein wenig aufgeregt, schließlich beschreibt man nicht alle Tage einen nackigen Riesen, der auf einem Schloss steht und drei Äpfel in der Hand hält.

Doch beide machten ihre Sache sehr gut, wie auch Johann Döring und Toni Lachmann. Sie sollten die Stadt Kassel umschreiben. Grimmwelt, Schloss und Park Wilhelmshöhe und der Zissel durften dabei nicht fehlen.

Bis sich die Grundschüler aus Besse im Hessenquiz sehen können, wird es noch eine Weile dauern. Erst im Herbst 2017 oder Frühling 2018 werden die Quizfragen, die in Besse gedreht wurden, gesendet. Die HR-Redakteurinnen haben versprochen, rechtzeitig Bescheid zu geben, wenn Besser Kinder im Fernsehen zu sehen sind.

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