Kinderbetreuung in Homberg: Neue Kita soll gebaut werden

Homberg. Ein neuer Kindergarten soll in Homberg entstehen: Es soll ein Konzept für einen viergruppigen Kindergarten erarbeitet werden, lautete der einstimmige Auftrag der Stadtverordneten an den Magistrat.

Zudem solle geprüft werden, ob die Trägerschaft zum Beispiel von den Kirchen, der Awo oder privaten Anbietern übernommen werden könnte.

Die Zahl der Kindergartenkinder werde in den nächsten Jahren steigen. Eine Entwicklung, die für Freude sorgt und zugleich ein Problem für die Stadt ist. Schon jetzt gibt es eine Warteliste für Kindergartenplätze.

2016/17 gibt es demnach 50 Plätze zu wenig. Bis 2018 steige der Bedarf: 372 Plätze könne man anbieten, 333 über Dreijährige seien dann in den Kindergärten, plus die Kinder, die 2015 geboren werden. Schon jetzt laufen die Kindergärten unter Volllast, sagte Ritz.

Gegen den Neubau eines Kindergartens sprach sich der Stadtverordnete Delf Schnappauf aus. Die Stadt habe genug eigene Gebäude und man dürfe nicht auf den Maximalbedarf an Kindergartenplätzen bauen, um dann später einen weiteren Leerstand zu haben.

Conrad Jäger (CDU) brachte Dorfgemeinschaftshäuser und ungenutzte Räume in Schulen als mögliche Alternative ins Spiel. Und Klaus Bölling (Grüne) betonte, dass man sicherstellen müsse, dass man die Kindergärten in den Dörfern erhalte, damit diese lebenswert bleiben. Allerdings müsse man auch wirtschaftlich und auf Dauer planen.

Die positive Nachricht sei, dass Kinder da sind, sagte der Bürgermeister. Doch führe das auch zu einem Defizit im Haushalt.

Dem Vorschlag der SPD-Fraktion, eine Arbeitsgruppe zum Thema Kindergärten einzurichten, wurde als sinnvoll bewertet. (may)

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