Auch Kampfhubschrauberregiment 36 war dabei 

Gewappnet für den Hessentag: Knapp 500 Gäste beim Neujahrsempfang in Fritzlar 

Blickten beim Neujahrsempfang auf die Zukunft Fritzlars: Oberst Sönke Schmuck, Bürgermeister Hartmut Spogat und Thorsten Herrmann, Hessentagsbeauftragter des Landes Hessen.

Beim Neujahrsempfang der Stadt Fritzlar und des Kampfhubschrauberregiments 36 kamen am vergangenen Wochenende fast 500 Menschen zusammen.

Celal Hennig hatte doppelten Grund zur Freude: Seinem 11. Geburtstag setzte Bürgermeister Hartmut Spogat noch eins drauf – der Rettungsschwimmer war einer von 98 Sportlern, die die Stadt Fritzlar am Sonntag beim Neujahrsempfang mit dem Kampfhubschrauberregiment 36 für ihre Leistungen ehrte.

„Wir tanzen dieses Mal etwas aus der Reihe“, sagte Spogat zu den 470 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kirche, der Schulen und Kindergärten, Vereinen und Verbänden in der voll besetzten Stadthalle. Seit dem 17. Dezember 2019 steht fest, dass Fritzlar Hessentagsstadt 2024 wird.

Großes Stelldichein: 470 Gäste waren zum Fritzlarer Neujahrsempfang gekommen. Alle Fotos: Kerstin Diehl

Seine Frau habe ihm eigentlich verboten, nach seiner Zeit als Bürgermeister in Bensheim noch einmal einen Neujahrsempfang zu besuchen, sagte Gastredner Thorsten Herrmann, Hessentagsbeauftragter des Landes Hessen. Doch bei Fritzlar mache er eine Ausnahme. „Machen Sie mit, dann wird es ein sehr schönes Fest“, appellierte er an die Fritzlarer, sich für den Hessentag zu engagieren.

Die ersten Vorbereitungen laufen bereits – schon im Februar soll der Hessentagsbeirat gewählt werden, kündigte Hartmut Spogat an. Die Stadt sei gut aufgestellt und für die Zukunft gewappnet. Dies gelte auch für das Hospital zum Heiligen Geist, das für rund 18 Millionen Euro modernisiert wird. Vorrangiges Ziel im Zuge des Hessentags sei für ihn die Sanierung der Stadthalle, die seit ihrem Bau 1976 doch in die Jahre gekommen sei. Von dem zehntägigen Fest in vier Jahren erhoffe sich die Stadt auch einen Schub in Sachen Tourismus, „da gibt es für uns noch ein großes Potenzial“, so Spogat in seinem Jahresrück- und ausblick. Der Neujahrsempfang diene als gute Gelegenheit, einmal Danke zu sagen für das Engagement jedes Einzelnen. Als Vorbilder ihrer Branche hob der Bürgermeister die beiden Landwirte Martin Volke und Johannes Gertenbach sowie Andreas Bubenhagen hervor.

Peppige Melodien zum Jahresbeginn: Die „New Voices“ aus Geismar mit ihrer Chorleiterin Sonja Störmer.

Martin Volke (Lindenhof) hat für nachhaltige Schweinezucht, Tierwohl und antibiotikafreie Züchtung den so genannten „Ceres Award“ errungen. Johannes Gertenbach aus Cappel zählt zu Hessens besten Milcherzeugern.

Und Andreas Bubenhagen aus Fritzlar-Ungedanken darf sich nun „bester Zerspanungstechniker Deutschlands“ nennen. Der 20-Jährige spielt Fußball und ist außerdem aktives Mitglied bei der Feuerwehr.

Auf ein „fantastisches, forderndes, aber doch auch sehr erfolgreiches Jahr“ blickte Oberst Sönke Schmuck vom in Fritzlar stationierten Kampfhubschrauberregiment 36 zurück – sein erstes in der Domstadt nach der Kommandoübergabe im Januar vergangenen Jahres. 2020 bis 2024 stelle sein Regiment einen herausfordernden Einsatz an der Nato-Speerspitze, so der „Tiger“-Kommandeur. Mit peppigen Melodien musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von den „New Voices“, dem Frauenchor der Chorvereinigung Geismar 1891 unter der Leitung von Kreischorleiterin Sonja Störmer, bevor der Empfang in lockerer Runde bei Kaffee und Kuchen, serviert von der Karnevalsgesellschaft „Die Närrische Elf“, in der Stadthalle ausklang.

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