Kreisstraße durch Nenterode ist nun saniert

Nach zehn Jahren Kampf: Endlich Piste ohne Buckel

Was lange währt: Knüllwalds Bürgermeister Jörg Müller und Ortsvorsteherin Gabriele Tuchny (Mitte) freuten sich besonders über das Ende der Misere in der Ortsdurchfahrt Nenterode. Links Volker Löwer von Hessen Mobil, rechts Vizelandrat Winfried Becker. Foto: Thiery

Nenterode. Wer in diesen Tagen durch Knüllwald-Nenterode fährt, darf sich freuen. Denn die unbequeme Buckelpiste ist weg, das Auto rollt über glatten Asphalt.

Nach zehn Jahren des Bemühens wurde die Durchfahrt durch das Dorf saniert. Kein Wunder also, dass Bürgermeister Jörg Müller und Vizelandrat Winfried Becker die Straße in Nenterode mit einem glücklichen Lächeln freigaben.

Schlaglöcher, Risse, Druckstellen und mangelnder Frostschutz zierten den Hauptweg durch den kleinen Knüllort. Seit zehn Jahren kämpften Bewohner, Gemeinde und Kreis für eine Reparatur. Spätestens nach den Kanalarbeiten im vergangenen Jahr sei klar gewesen, dass man nun handeln müsse, sagte Becker.

Leider sei der Anschluss an die Baggerarbeiten nicht reibungslos verlaufen, die Kommune musste nach Beendigung des Kanalbaus im Ort eine Zwischenlösung finden und baute eine provisorische Straßendecke, weil der Landeszuschuss noch fehlte.

Seit Oktober ist nun aus dem Provisorium ein feste Einrichtung geworden. Die Straße wurde auf einer Länge von 355 Metern komplett saniert, die Fahrbahn auf 5,50 Meter verbreitert, die Gehwege behindertengerecht angelegt und die Bushaltestelle saniert, erklärte Susanne Rost von Hessenmobil. Ortsvorsteherin Gabriele Tuchny würdigte den meist reibungslosen Verlauf der Arbeiten.

Bürgermeister Jörg Müller bezeichnete die Sanierung als einen Beitrag, das Leben in den Orten lebenswert zu erhalten. Die Infrastruktur müsse weiter stimmen, um den Menschen das Leben auf dem Land zu ermöglichen. Die Kosten für den Ausbau betrugen 479 000 Euro, 201 000 Euro trägt der Landkreis. (zty)

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