Viel Spaß im neuen Sandkasten

Förderverein Freibad Rengshausen eröffnete Volleyballspielfeld mit Turnier

Gaben alles: Elf Freizeitmannschaften traten beim Beachvolleyballturnier in Rengshausen an, mit dem das neue Spielfeld des Fördervereins Freibad Rengshausen seiner Bestimmung übergeben wurde. Fotos: Zerhau

Rengshausen. Mit einem Turnier für Freizeitmannschaften ist am Pfingstwochenende in Knüllwald-Rengshausen der neue Beachvolleyballplatz seiner Bestimmung übergeben worden, den der Förderverein Freibad Rengshausen gebaut hat.

Wenn ein Projekt fertiggestellt ist, muss es kräftig begossen werden. Das war auch in Rengshausen der Fall. Das Nass kam aber in Form kräftiger Regenschauer herunter, was die Akteure jedoch nicht weiter störte.

Bei der Premierenveranstaltung gingen elf Teams an den Start und kämpften hart um den Sieg. Den holte sich die Mannschaft „Ahle Beach Boys“ aus Frielendorf, die sich im Finale gegen die Urfheimer in zwei Sätzen durchsetzten. Das kleine Finale um Platz drei entschieden die Mandelas aus Homberg gegen die Gastgebermannschaft „Die Weltmeister“ für sich.

Wie der Vorsitzende des Fördervereins Freibad Rengshausen, Mario Markgraf, sagte, war es ein Turnier auf einem ausgeglichenen und für ein Hobbyturnier hohem Niveau. Die meisten Ergebnisse seien knapp und die Spiele heiß umkämpft gewesen. Es habe sich um eine tolle Werbung für das Bad und den Förderverein Freibad Rengshausen gehandelt.

Der Förderverein

Wie viele Bäder war auch das in 1972 erbaute Freibad in Rengshausen ein Zuschussgeschäft. Deshalb setzten sich mehrere Einwohner 2011 zusammen und gründeten den Förderverein, um das Bad am Leben zu halten. Dazu wurden etliche Veranstaltung organisierte wie die Après-Ski-Party und das Schwimmbadfest, um Geld zu erwirtschaften.

Dann haben sich die inzwischen 168 Vereinsmitglieder entschlossen, die idyllisch gelegene Freizeitanlage am Waldrand mit einem Beachvolleyballfeld zu bereichern. Dafür haben sie tief in die Tasche greifen müssen und 6000 Euro investiert.

Insgesamt, so Mario Markgarf, habe der Förderverein in den vergangenen drei Jahren 10 000 Euro an Materialkosten in die Freizeitanlage investiert, die Arbeiten wurden allesamt ehrenamtlich geleistet.

Das Beachvolleyballfeld

Für den Bau mussten 150 Kubikmeter Erde ausgehoben werden, dazu wurden 180 Tonnen Schotter und 220 Tonnen Sand eingebaut.

Dazu gab es Unterstützung von den Firmen Himmel und Papesch, von der Firma Grunewald, die kostenlos Maschinen zur Verfügung stellten sowie der Naumann GmbH, die den Sand günstig geliefert hat. Mit einem Zuschuss von 1000 Euro beteiligte sich die Kreissparkasse.

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