Faszination Naturpark Knüll

Fotowettbewerb legt den Fokus auf die Besonderheiten der Region

Sie kann man im Naturpark Knüll entdecken: Viel Glück und Geduld braucht man, wenn einem eine Wildkatze vor die Linse laufen soll. Den Frauenmantel entdeckt man dagegen, wenn man mit wachsamem Blick durch den Naturpark wandert.
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Den Frauenmantel entdeckt man, wenn man mit wachsamem Blick durch den Naturpark wandert.

Ein schönes Fotomotiv im Naturpark Knüll zu finden, das sollte alles andere als schwer fallen: Der Naturpark hält mit seinen über 80 000 Hektar Fläche so viele unterschiedliche Lebensräume bereit.

Knüll – Es fällt vermutlich eher schwer, sich auf ein Motiv zu beschränken. Da gibt es die urigen Baumgestalten wie beispielsweise die alten Buchen im Hutewald bei Rengshausen. Dann blüht gerade der rote Klatschmohn an vielen Stellen der offenen Landschaft und bietet tolle farbliche Kontraste zum üppigen Grün. Und: „Eine filigrane, aus meiner Sicht besonders schöne Grasart ist das Perlgras“, sagt die Geschäftsführerin des Naturparks, Katrin Anders.

„Bewegt man sich langsam durch Wald oder Felder, fallen einem zahlreiche Insekten ins Auge. In den Bachtälern etwa gibt es schillernde Libellen, die einem erst auffallen, wenn sie von Sonnenstrahlen gestreift werden. Nach einem Regenguss glitzern die Wassertropfen auf dem Frauenmantel, einer Wiesenart, wie Diamanten“, so Anders weiter. Doch nicht nur Flora und Fauna, auch die Dörfer und Kleinstädte hätten viele tolle Aus- und Einblicke zu bieten. „Das Detail eines besonders schönen Fachwerkhauses, das Relief einer der Burgen im Morgengrauen“, nennt sie als Beispiele.

Und eben weil der Naturpark Knüll so viele schöne Motive bereithält, startet ab heute ein Fotowettbewerb des Naturparks Knüll in Kooperation mit der HNA im Schwalm-Eder-Kreis und im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Wer also aktiv in dem neuen Naturpark unterwegs ist, sollte eine Kamera dabei haben und ganz einfach bei dem Wettbewerb mitmachen.

Sie kann man im Naturpark Knüll entdecken: Viel Glück und Geduld braucht man, wenn einem eine Wildkatze vor die Linse laufen soll.

Der Wettbewerb

Seit dem 1. Juni ist der Knüll Naturpark. „Das ist eigentlich ein Grund zum Feiern, die Pandemie-Situation verhindert das jedoch leider“, sagt Anders. Deshalb lobe das Naturpark-Team nun den Fotowettbewerb aus. „Wir bitten alle, die sich gern mit dem Fotoapparat im Knüll bewegen, darum, ihre Lieblingsfotos auf der Seite fotowettbewerb.knuell.de hochzuladen. Wir freuen uns über Bilder aus allen Jahreszeiten“, sagt Katrin Anders.

Die Kategorien

Vier Kategorien gibt es: „Ganz nah ran“, „Blick in die Weite“, „Handwerk, Haus, Heimat“, „Aktiv im Naturpark unterwegs“. „Die für den Fotowettbewerb eingestellten Bilder müssen im Naturpark aufgenommen sein und sollen die Schönheit und Vielfalt von Natur, Landschaft, Geologie und Boden, Pflanzen und Tieren sowie Kultur und Naturerlebnis widerspiegeln“, so Anders.

Die Preise

„Auf die Gewinner warten attraktive Preise“, verspricht Anders. So könne man beispielsweise Jahreskarten für den Naturpark Knüll gewinnen, eine Übernachtung sowie einen Gastronomiegutschein im Parkhotel „Zum Stern“ in Oberaula oder Gutscheine für die Stadt Bad Hersfeld, die man etwa für die Bad Hersfelder Festspiele nutzen kann. Es gibt Gutscheine für den E-Bike-Verleih des Rotkäppchenlands sowie für das Wellness-Paradies Silbersee.

Die Jury

Eine Jury, zu der auch die HNA-Redaktion zählt, wird die besten zehn Bilder prämieren. Über ein Voting auf der Internetseite des Naturparks sollen die Publikumslieblinge unter den Bildern ausgewählt werden. „Nach Möglichkeit werden diese für den ersten Naturpark-Kalender genutzt“, so Anders. (Maja Yüce)

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