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Grundstück wurde zum Abladeplatz: Illegal entsorgter Müll ärgert Rengshäuser

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Von: Christine Thiery

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Illegaler Müll ärgert Besitzer: Karl-Heinz Meckbach wollte seinen Augen nicht trauen, als er Einweggläser, Bauschutt und Hausmüll auf seinem Grundstück fand.
Illegaler Müll ärgert Besitzer: Karl-Heinz Meckbach wollte seinen Augen nicht trauen, als er Einweggläser, Bauschutt und Hausmüll auf seinem Grundstück fand. © Christine Thiery

Als Karl-Heinz Meckbach vor Kurzem sein Grundstück in Rengshausen freiräumte und es von Bäumen und Büschen befreite, kam ein großer Berg Müll zum Vorschein.

Rengshausen – Karl-Heinz Meckbach wollte seinen Augen nicht trauen. Als er vor Kurzem sein Grundstück in Rengshausen freiräumte und es von Bäumen und Büschen befreite, kam ein großer Berg Müll zum Vorschein.

Einweggläser mit und ohne Inhalt, Bauschutt und Hausmüll hatte jemand auf seinem Grundstück entsorgt. Meckbach ist entrüstet und vermutet, dass wohl jemand die Gunst der Stunde nutzte und auf dem bewachsenen Grundstück seine überflüssigen Dinge entsorgt hat, den er nicht fachgerecht loswerden wollte. Das müsse nun Meckbach im Zweifel tun.

Grundstückseigentümer muss Müll entsorgen

Wenn er es richtig angehe, müsse er die Gläser aufschrauben und den Inhalt im Biomüll entsorgen, die Gläser im Altglas. Was sei das für eine Arbeit, fragt Meckbach weiter erbost über die Art der gedankenlosen Müll-Entsorgung.

Die Gemeinde habe ihm versichert, dass das Grundstück Privateigentum und die Kommune daher für die Entsorgung nicht zuständig sei. Bernd Jasek vom Knüllwälder Ordnungsamt sagt, dass man erst dann eingreifen könne, wenn ein Verursacher bekannt sei. Manchmal hätten Nachbarn etwas gesehen und dokumentiert.

Was mache man nun in einem solchen Fall, fragt Meckbach. Er hat noch keine Anzeige bei der Polizei erstattet, ist aber nah dran. Zunächst müsse er diese wohl gegen Unbekannt stellen. Wer diese Untat vollbracht habe, könne er nur vermuten. Aus der Nachbarschaft gab es bislang keine Hinweise. Der ehemalige Eigentümer ist gestorben, das Haus sei neu vermietet.

Grundstück in Rengshausen war jahrelang dicht bewachsen

Meckbach, der nun im Homberger Stadtteil Dickershausen wohnt, will sein Grundstück am Schulrain in Rengshausen bebauen. Meckbach war dort aufgewachsen und hatte dort lange Zeit auch gewohnt. Das Terrain war jahrelang dicht bewachsen, es gibt dort auch ein Restgebäude in marodem Zustand. In einem weiteren Gebäude bringt er Baufahrzeuge unter.

Beides soll einer anderen Nutzung zugeführt werden. Hätte er nicht mit den Arbeiten angefangen, wäre der Unrat wohl nicht zum Vorschein gekommen, sagt der Rentner. Er schüttelt wieder den Kopf: „Wie kann man so etwas nur machen?“ (Christine Thiery)

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