Noch fehlen die Beweise

Knüllwälder Spaziergängerin sah Wolf: „Er stand vor mir am Weg“

+
Noch fehlen die Beweisen: Auch eine Spaziergängerin ist dem Wolf begegnet.

Knüllwald. Eine Leserin aus Knüllwald schreibt, dass ihr bereits vor drei Jahren bei einem Spaziergang mit ihrem Labrador ein großer Wolf begegnet sei.

Ihren Namen möchte sie nicht nennen. Der Wolf habe sich nur zehn Meter vor ihr auf dem Waldweg aufgebaut, sie habe sich samt ihrem verängstigten Hund ganz langsam zurück gezogen und sei querfeldein ins Dorf zurück gegangen.

Der Wolf sei damals im Gebüsch verschwunden, schreibt sie: Da es überall geraschelt habe, liege die Vermutung nahe, dass es sich nicht nur um ein, sondern gleich um mehrere Tiere gehandelt habe. Kurze Zeit später seien ihre Eltern mit ihrem Labrador den selben Weg gegangen - und hätten den Wolf ebenfalls an selber Stelle gesehen. Seitdem habe sich der Hund geweigert, diese Strecke noch einmal zu gehen.

Sie habe den Nabu, den Förster und den Jagdpächter kontaktiert. Doch ohne Fotos und Spuren sei die Geschichte nur schwer zu belegen.

Wer Wolf sieht: Foto machen! 

Die große Bitte der Förster und Fachleute: Wer immer in einer Begegnung mit einem Wolf die Geistesgegenwart und die Gelegenheit besitzt, zum Handy zu greifen und ein Foto zu schießen, möge es tun. Denn nach wie vor gebe es zwar viele Spuren und Gerüchte von der Existenz eines Wolfes in unseren Wäldern, aber eben keinerlei Beweise, sagt Dr. Wolfgang Fröhlich, Wolfsbeauftragter des Landesjagdverbandes Hessen.

Lesen Sie dazu auch:

- Wolf im Wald nahe Kleinenglis gesichtet

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.