Kommentar zum Bären-Nachwuchs im Wildpark Knüll: "Etwas Geduld"

Knüllwald. Bei den Braunbären im Wildpark Knüll gab es Nachwuchs: Das Bärenjunge Alexa. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Maja Yüce über die Jungbärin.

Manchmal macht die Natur, was sie will. Diese Erfahrung hat man jetzt auch im Wildaprk Knüll gemacht – auf eine schöne Art. Trotz Verhütung kam Jungbärin Alexa zur Welt.

Die Erleichterung darüber, dass Braunbärin Onni sich gut um sie kümmert, ist nicht nur Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich deutlich anzumerken. Das ist nach den traurigen Ereignissen von 2012 verständlich.

Damals hatte Onni drei Bären zur Welt gebracht. Anfangs sah auch alles gut aus. Die drei Jungbären waren gesund und wurden der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch plötzlich magerten die Tiere ab – Onni hatte sie offenbar verstoßen.

Drei Jahre später ist Alexa da. Trotz Pille. Sie ist propper, der Tierarzt bestätigt ihr beste Gesundheit. Und doch ist sie eine empfindliche kleine Bärin. Bis sie ihre Box verlassen wird, dauert es noch.

Das ist gut so, auch wenn mancher Besucher sie gerne sofort sehen würde. Zum Schutz von Alexa ist das noch nicht möglich: Sie muss erst kräftiger werden. Denn im schlimmsten Fall kann die Natur auch zu kleinen Bären grausam sein.

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