Umleitungen über die Lange Straße und Neuwiesen

Kreiselumbau in Remsfeld startet: Drei Monate Bauzeit

Soll ausgebaut werden: der provisorische Kreisel an der Bundesstraße in Remsfeld wird ab Montag drei Monate zur Baustelle.
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Soll ausgebaut werden: der provisorische Kreisel an der Bundesstraße in Remsfeld wird ab Montag drei Monate zur Baustelle.

An der Bundesstraße bei Remsfeld geht es ab Montag rund: Der Kreisel an der B 323 am Ortseingang von Remsfeld wird für drei Monate zur Baustelle. Hessen Mobil baut ihn aus. Aus dem Provisorium wird ein echter Kreisel.

Remsfeld - Die anstehenden Arbeiten sorgen für Umleitungen über die Lange Straße und Neuwiesen. Außerdem wir der Verkehr mit Ampel geregelt.

Die Größe

Der Durchmesser des neuen Kreisels wird deutlich vergrößert. Er steigt von 35 auf 45,50 Meter. Dieses erleichtere die Durchfahrt für größere Fahrzeuge wie Gelenkbusse und Lang-Lkw, sagt Marco Lingemann von Hessen Mobil. Der Innenkreis wird von 20 auf 30,5 Meter erweitert. Dort wird eine Überfahrt für Schwerverkehr geschaffen, ähnlich wie beim Kreisel an der Auffahrt zur A 7. Die Gestaltung wird die Gemeinde Knüllwald übernehmen.

Die Dauer

Der provisorische Kreisel hatte im Jahr 2005 die Kreuzung abgelöst, auf der es immer wieder zu Unfällen kam. Besonders wenn die Autobahn verstopft war und der Verkehr über den Pommer umgeleitet wurde, kam es zu langen Rückstaus in den Ort Remsfeld. Die Unfälle seien seitdem deutlich zurückgegangen, heißt es von Hessen Mobil. Der Umbau wird drei Monate dauern und soll Ende November fertig sein.

Der provisorische Kreisel konnte ohne Baurecht eingerichtet werden. Für einen fest installierten seien andere Bedingungen nötig, wie die breiteren Fahrbahnen. Der Baugrund müsse entsprechend vorbereitet werden und vorgeschriebene Maße müssten bei einem Kreisel-Neubau eingehalten werden, so Lingemann. Der Zeitpunkt biete sich nun an, da auch Teile der Bundesstraße saniert werden müssten.

Die Umleitungen

Im ersten Bauabschnitt wird die Umleitung in der Langen Straße in Remsfeld von Butenas bis zur Hauptstraße hergestellt, dafür wird die Straße zunächst für eine Woche komplett gesperrt. Im Anschluss daran wird der Kreisel abgebaut und die Fahrbahn Richtung Autobahn saniert, sie wird verbreitert. Eine Einfahrt in den Kreisel ist weder von Remsfeld noch von Oberbeisheim möglich. Die Ausfahrten bleiben dennoch frei. Eine Ampel regelt den weiteren Verkehr.

In der nächsten Bauphase wird der nördliche Teil des Kreisels ausgebaut, dafür ist die Sperrung der Kreisstraße Richtung Oberbeisheim/Welferode nötig. Die Umfahrung erfolgt über das Gewerbegebiet Neuwiesen. Die Bundesstraße wird nur halbseitig befahrbar sein und durch Ampelverkehr geregelt. Diese Phase sei die längste und dauere voraussichtlich zwei Monate, sagte Lingemann.

Im letzten Bauabschnitt wird der südliche Teil des Kreisels ausgebaut. Dann wird die Ein- und Ausfahrt zur Landesstraße nach Remsfeld gesperrt, man kann dann wieder von und nach Richtung Oberbeisheim und Welferode über den Kreisel fahren. Diese Bauphase soll in etwa einen Monat dauern.

Die Geschäfte

Der Verkehr von und zur Autobahn wird immer über Ampeln geregelt. Die Verkehrseinschränkungen sollen laut Hessen Mobil so gering wie möglich gehalten werden. Verbrauchermärkte, Tankstelle und Gewerbebetriebe sollen während des Umbaus erreichbar sein. Ende November soll der Kreisel fertig sein.

Die Kosten

Die Gesamtkosten des Neubaus inklusive Fahrbahnerneuerungen betragen 1,43 Millionen Euro. Der Schwalm-Eder-Kreis übernimmt 250.000 Euro, das Land Hessen 280 000 Euro und den Rest trägt der Bund. (Christine Thiery)

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