Einige Autos versperrten Rettungskräften den Weg

Tödlicher Unfall auf A7: Lkw-Fahrer war über Fahrbahn gelaufen

Knüllwald. Ein Lkw-Fahrer ist am Samstagabend auf der A7 von einem Auto erfasst worden. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

Nach ersten Ermittlungen der Autobahnstation in Baunatal war der Lkw-Fahrer auf Höhe der Raststätte Hasselberg-Ost über die A7 gelaufen. Auf dem mittleren der drei Spuren Richtung Norden wurde er von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. 

Bei dem getöteten Mann handelt es sich um einen 46-jährigen Lkw-Fahrer aus der Ukraine. Die Ermittler vermuten, dass er die A7 zu Fuß überquerte, um von der Raststätte Hasselberg-Ost zurück zur Raststätte Hasselberg-West zu kommen. Dort entdeckten Polizisten seinen geparkten Lkw. Warum der Mann zuvor überhaupt zur östlichen Raststätte gelaufen war, ist noch unbekannt.

In dem Auto, das den Mann erfasst hatte, saß eine fünfköpfige Familie aus den Niederlanden. Die beiden Erwachsenen und drei Kinder wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Ein Notfallseelsorger betreut die Familie.

Die Staatsanwaltschaft in Kassel beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallsgeschehens. Dessen Erkenntnisse lagen am Sonntagvormittag noch nicht vor.

Tödlicher Unfall auf A7: Lkw-Fahrer war über Fahrbahn gelaufen

Die A7 Richtung Norden war bis gegen 22 Uhr gesperrt. Da drei Fahrzeuge, die im Stau gestanden hatten, wegen Batterieproblemen nicht mehr ansprangen, mussten Pannendienste zu Hilfe gerufen werden. Die Stauauflösung wurde dadurch etwas verzögert.

An dem Auto der Familie entstand ein Schaden von 15.000 Euro.

Wieder einmal hatten Rettungskräfte Schwierigkeiten, zur Unfallstelle zu gelangen, da einige Fahrer keinen Platz für eine Rettungsgasse bildeten. Bereits am Freitagabend mussten Einsatzkräfte bei einem Unfall auf der A7 zur Unfallstelle laufen, weil die Rettungsgasse fehlte.

Rubriklistenbild: © Hessennews.TV

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