Kinder schützen Bäume

Viertklässler der Remsfelder BTS waren im Wald unterwegs

Eine Gruppe mit Menschen steht im Wald.
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Sie waren im Wald aktiv: Förster Roland Baumunk (links) mit den Viertklässlern der Berlin-Tiergarten-Schule Remsfeld. Von links Charlotte Rödiger, Mara Peppler, Bennett Wettlaufer, Phillip Dege, Marco Walter, Elias Köster, Lara Stoppek, Sam Ehrhardt, Finn Thiele, vorne Emma Auel, Elena Flegl, davor John Schmidt, Forstwirtschaftsmeister Stefan Heipel, Mia Wettlaufer, Zoey Pohl, Marie Kossowatz und Hannah Tietz.

Die Viertklässler der Berlin-Tiergarten-Schule Remsfeld gehen mit offenen Augen durch die Welt: Sie haben jetzt mit Förster Roland Baumunk und Forstwirtschaftsmeister Stefan Heipel junge Bäume gesetzt.

Remsfeld - Seit den Sommerferien beschäftigen sich die Kinder im Sachunterricht mit dem Thema Wald. „Es bedrückt die Kinder sehr, dass es so viele abgestorbene Bäume gibt“, berichtet Förster Baumunk. Deshalb wollten sich mit anpacken – damit sie selbst auch noch in einer waldreichen Region leben können.

Beim Ausflug in den Wald waren alle Kinder mit Gummistiefeln und Arbeitshose ausgestattet und hoch motiviert, als sie von der Schule bis zur Schonung kurz hinter Schellbach wanderten.

Roland Baumunk und Stefan Heipel erklärten den Kindern die Gründe für das Waldsterben und warum die Wiederaufforstung, die jetzt begonnen hat, so wichtig ist. Damit der gestresste Wald sich wieder erholen kann, wurden nach der Rodung der toten Fichten auf einigen Flächen Douglasien und Bergahornbäume gepflanzt.

Die Aufgabe der Kinder: Sie steckten an die Knospen dieser Bäumchen eine kleine Schutzmanschette. Die soll verhindern, dass Rehe oder Hirsche die zarte Knospe des Mitteltriebes abfressen. Die bunten Schutzmanschetten bestehen aber nicht aus Plastik, sondern aus einem biologisch abbaubarem Material und können über mehrere Jahre verwendet werden. Nach kurzer Einweisung ging es los. Die Kinder streiften in Gruppen durch das Gelände, suchten die Bäumchen und steckten eifrig und unermüdlich die Manschetten an.

Auf dem Rückweg konnten sich die Kinder auf dem Schellbacher Spielplatz noch mal richtig austoben. Alle waren sich einig, dass das eine sehr gelungene Aktion war. In ein paar Monaten, das steht schon jetzt fest, will die Klasse wieder zu der Schonung wandern und nach den Bäumchen schauen. (Claudia Brandau)

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