Fünf Bands heizten beim Alte-Helden-Festival ordentlich ein

Und sie können’s noch

Nicht nur das Licht stimmte: Kalle Paltinat überzeugte am Keyboard beim Auftritt von Chip´n Steel genauso wie seine Band-Kollegen. Alle Fotos: Büchling

Das war Rock vom Feinsten: Zum Jahresabschluss feierten 800 Besucher in der ausverkauften Fritzlarer Stadthalle ihre „Alten Helden“.

Die Macher von „Best of 70’s und 80’s“ riefen und alle Musiker kamen. Selbst der Schneefall hielt die Besucher am Dienstag nicht ab. Wer konnte, ließ sich bringen und die starke Geismarer Fan-Gruppe um Jörg Bräutigam stapfte sogar durch den Schnee von Geismar zum Konzert nach Fritzlar.

Die fast noch taufrischen Mitglieder der Band The Schmidts begannen den Rockabend. Mit ihren Blues-Rock-Liedern der 60er- und 70er-Jahre heizten sie das Publikum schon mal an. Joe Cocker hätte seine Freude gehabt an Frontman Kurt Sogel und dessen Interpretation der Cocker-Titel.

Die Kultband Chip’n Steel mit Michael Dippel, Harry Stingl, Hugo Scholz, Jürgen Bock, Kalle Paltinat, Rudi Volze, sowie den beiden Sängerinnen Laura Jostes und Christina Koch präsentierte den Zuhörern fast ausschließlich Titel von Eric Clapton.

San-A-Tana, alte Bekannte beim Fritzlarer Rock-Spektakel mit Achim Schultz, Harry Stingl, Ecki Kisch, Kalle Paltinat, Rüdiger Volze, Bernd Riehl und Irina Matzdorf, zeigte dem Publikum, dass auch Rocker lateinamerikanische Klänge in fetzige Musik packen können. Ihr Bekanntheitsgrad ist mittlerweile so groß, dass sie am 15.und 16. Januar während der grünen Woche in Berlin spielen.

Als letzte der fünf Bands legte die Steven Stealer Band los. , Mit Titeln von AC/DC bis ZZ-Top zeigten Jürgen Stieler, Paul Kersten, Mike Gerhold, Martin Ottermeier, Jürgen Heinmüller und Andreas Gutheil, dass die 60er- und 70er-Jahr noch lebendig sind. Aus Köln waren außerdem die Musiker von Stereo Inn dabei.

Den Abschluss weit nach Mitternacht machte der gemeinsame Auftritt aller Musiker mit den gemeinsamen Abschlußsongs „Sweet Home Alabama“ und „Knocking on Heavens Door“.

Auch die Aktion BOB war vertreten beim Festival und der Vorsitzende von BOB Kassel Stadt und Land, Tilman Roos, brachte die BOB-Artikel an die Konzertbesucher.

Das Jugendzentrum Fritzlar hatte das Konzert als „Klassenfest der Generationen“ angekündigt. Damit hatten sie ins Schwarze getroffen. Festivalbesucher von 18 bis 75 Jahren feierten gemeinsam, es gab einen arbeitslosen Sicherheitsdienst und eine perfekte Organisation. (zpb) Alle Bilder unter www.hna.de/fotos

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