Konzert in Homberg

Fesselnde Beats in Open-Air-Arena: DJ-Duo „Gestört aber Geil“ zieht Publikum in seinen Bann

 Das DJ-Duo Spike D und Nico Wendel von „Gestört aber Geil“ steht am Pult in der Homberger Open-Air-Arena
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Feierten beim Konzert in Homberg zusammen bis tief in die Nacht: Spike D und Nico Wendel von „Gestört aber Geil“.

Das war wieder ein großes Pop-Event am vergangenen Samstag in der Open-Air-Arena in Homberg. Alle Autofahrer und Beifahrer hatten ein Ziel: das Konzert des Erfurter DJ-Duos „Gestört aber Geil“ ansehen.

  • Konzert in der Open-Air-Arena in Homberg
  • Das Erfurter DJ-Duo „Gestört aber Geil“ begeistert die Menge
  • Das Publikum ist bunt gemischt

Homberg - Bei dem Konzert in der Open-Air-Arena in Homberg geht es heiß her: Einige Fahrzeuge mehr und die Einweiser hätten sie hochkant parken lassen müssen. Besucher Rainer Lawitzki blickte etwas verbittert übers Gelände der ehemaligen Ostpreußenkaserne. „Hier war ich beim Bund.“ Doch nun lacht er wieder. Er ist als Scout hier. Nachher wird er die Akteure zu einem Auftritt nach Moskau einladen.

Direkt vor der Bühne finden sich vier junge Frauen in Liegestühlen mit der Werbung: Am Abend geht die Sonne auf. Unterstützung von „Steil hoch 3“ und „Klinkenpraxis“ sind Anna Sophie Dies, Nina Schade, Jennifer Höch und Alina Weise. Sie haben ein Münchener Kennzeichen. Lucas Vogler hat die Bandflagge „Gestört aber Geil“ über die Motorhaube seines Autos gespannt. Sie gehörte zur zweiten Fan-Box. „Was bedeutet HR? Bei uns in Wiesbaden gibt es solche Konzerte nicht“, heißt es. Auf den letzten Drücker kommt ein ganzer Bus mit der „Waschbärenbande“ und der Band „Die Moccacinos“ aus dem Württembergischen.

Konzert in Homberg: „Gestört aber Geil“

Dann endlich grellweiße Scheinwerferfinger, Handkanonen schießen Luftschlangen ins Publikum, der Sound lässt den Boden beben und „Gestört aber Geil“ starten mit einem Sprung auf den Tisch: „Homberg zuerst!“ Spike D und Nico Wendel gründeten ihr Duo 2010 mit melodischem Techno, Deep House, versetzt mit Pop. Der Durchbruch kam 2012 auf dem „Sputnik Springbreak“. Fesselnde Elektrobeats wechseln mit Musik von und fürs Herz. Das spürt auch das Publikum in Homberg.

Das Konzert geht richtig los: Von Beginn an lassen sich alle in die magischen Klänge ziehen. Mit verklärten Gesichtern schwingen sie bunte Leuchtstäbe. Für die am Himmel schwirrende, mit grünen Lichtern blinkende Kameradrohne ergeben sich automatisch fantastische Aufnahmen.

Im Publikum finden sich immer mehr von weit her Angereiste. Schnell merken sie, hier in der Region geht es anders zu als im beliebten Song der einstigen Band „Polarkreis 18“: Wir sind allein, allein, allein…

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