Ein spektakuläres Ende

Autokino Homberg: Das letzte Konzert im Corona-Modus

Der Auftritt der Band Kärbholz war das letzte Konzert der Veranstaltungsreihe „ApoCARlypse Festival 2020“ in der Homberger Openair Arena. Auf der Bühne sind zu sehen: von links Bassist Stefan Wirths, Schlagzeuger Henning Münch und Sänger Torben Höffgen.
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Der Auftritt der Band Kärbholz war das letzte Konzert der Veranstaltungsreihe „ApoCARlypse Festival 2020“ in der Homberger Openair Arena. Auf der Bühne von links Bassist Stefan Wirths, Schlagzeuger Henning Münch und Sänger Torben Höffgen.

Dass letzte Konzert der Veranstaltungsreihe „ApoCARlypse Festival 2020“ – aus der Not geboren und organisiert – in der Autokino-Arena in Homberg wurde von mehreren hundert Fans würdig gefeiert.

Getragen von Menschen, deren Liebe zur Musik und die Sehnsucht nach Normalität eine B��hne haben entstehen lassen, die unter Corona-Bedingungen das Maximum an Authentizität und Energie ermöglichte. Alle, die Organisatoren, die Bands und die Stage-Crew, haben das Beste daraus gemacht.

Gitarrist Adrian Kühn lehnt sich zurück und gibt alles: Der Auftritt kam beim Publikum gut an und erzeugte eine tolle Rückmeldung.

Der Deutschrock-Band Kärbholz und ihrem Support Neurotox war es vorbehalten, die Arena noch einmal mit abwechslungsreichen Kompositionen zu fluten, um schließlich den ultimativen Schlussakkord in dem warmen Sommerhimmel verhallen zu lassen. Stolz, Selbstverwirklichung und Heimatliebe dominieren die Inhalte ihrer Songs.

Konzert von Kärbholz in Homberg: Prägnante Refrainzeilen

Nationalistische oder fremdenfeindliche Untertöne sind Fehlanzeige. Die Texte von Kärbholz sind geprägt von sympathischer Herzlichkeit und musikalisch abwechslungsreich konzipiert. Prägnante Refrainzeilen, partytauglich verpackt in Country, Rock und akustische Ballade, spiegeln ein Lebensgefühl zwischen Spaßgesellschaft und Alltagsproblemen.

Bei „Mutmacher“ und „Mein Weg“ kommen die stimmlichen Qualitäten von Sänger Torben Höffgen besonders gut zur Geltung. Er transportiert mit angerautem Bariton Leidenschaft und Lebensfreude. Damit punktet er bei vielen weiblichen Rockfans. Überzeugendes Bandspiel, knackige Soli, guter Sound und professionelle Moderation konnte man ebenfalls auf der Habenseite verbuchen. Dass begeisterte Publikum gab den Musikern eine tolle Rückmeldung. Im nächsten Jahr hoffen alle, es wieder im Normalmodus krachen lassen zu können.

Von Andreas Köthe

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