Ungewöhnlicher Eindringling im Fritzlarer Nordfeld wurde wieder freigelassen

Das Reh landete im Saunahof

Plötzlich ein echtes Reh (links) im Hof: Heidi Stünkel (oben) staunte nicht schlecht und fand rettende Helfer. Foto: Zerhau

Fritzlar. Damit hatte Heidi Stünkel aus Fritzlar nicht gerechnet: Als sie morgens von ihrem Wintergarten aus in ihren ehemaligen Saunahof schaute, entdeckte sie dort einen ungewöhnlichen Eindringling.

„Zuerst dachte ich, es wäre ein Känguru“, sagte Heidi Stünkel. Doch dann merkte sie schnell, dass sich statt eines Kängurus ein ausgewachsenes Reh in ihren Hof verirrt hatte. Vermutlich sei das Tier durch den Garten im Nordfeld spaziert und dann in den über zwei Meter tiefen Hof gefallen, vermutet Stünkel.

Glücklicherweise hatte sich das Tier bei dem Sturz nicht verletzt, das stellte der von Stünkel alarmierte Förster Dieter Wölling fest. Doch wie sollte das Reh wieder in die Freiheit zurückkehren? Hilfe dabei bekam Stünkel von Laura Eimer, Erich Möbus und Volker Schmidt vom städtischen Bauhof. Sie fingen das verunsicherte Reh behutsam ein. Wolfgang Stünkel legte eine wärmende Decke um das Tier und verlud es auf den Rücksitz des Bauhof-Fahrzeuges. Die Mitarbeiter fuhren dann zur Hellenwarte und entließen das Reh wieder in die Natur. Ohne zu zögern flüchtete Bambi wieder in Richtung Wald. (zzp)

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